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	<title>Österreich News &#187; Österreich Geschichte</title>
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	<description>Das österreichische Magazin in Deutschland</description>
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		<title>Franz Grillparzer &#8211; Wegweiser in Zukunft und Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 18:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiser]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde das Wiener Burgtheater mit einem pathetisch ausgew&#228;hlten St&#252;ck im Jahr 1955 nach seinem Wiederaufbau er&#246;ffnet. Der Name: „K&#246;nig Ottokars Gl&#252;ck und Ende“ von Franz Grillparzer. Ein St&#252;ck &#252;ber einen machttrunkenen K&#246;nig, dessen Fall durch seine Beweggr&#252;nde bereits im Vorhinein besiegelt scheint.
Patriotismusspritze f&#252;r &#214;sterreich
Dieses St&#252;ck wurde aufgrund seines [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde das Wiener Burgtheater mit einem pathetisch ausgew&#228;hlten St&#252;ck im Jahr 1955 nach seinem Wiederaufbau er&#246;ffnet. Der Name: „K&#246;nig Ottokars Gl&#252;ck und Ende“ von Franz Grillparzer. Ein St&#252;ck &#252;ber einen machttrunkenen K&#246;nig, dessen Fall durch seine Beweggr&#252;nde bereits im Vorhinein besiegelt scheint.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2009/02/franz-grillparzer.jpg" alt="" title="franz-grillparzer" width="285" height="170" class="alignleft size-full wp-image-2069" /><strong>Patriotismusspritze f&#252;r &#214;sterreich</strong><br />
Dieses St&#252;ck wurde aufgrund seines unverhohlenen Patriotismus gew&#228;hlt, den vor allem die letzten Worte herausstreichen, sowie seiner revolution&#228;ren Gesinnung gew&#228;hlt. Das St&#252;ck, das Grillparzer zun&#228;chst dem Machtfanatiker Napoleon widmen wollte, es aber aufgrund der strengen Zensur nicht konnte, war auch am Burgtheater 1825 uraufgef&#252;hrt worden. Grillparzer taucht immer wieder als der &#246;sterreichische Dichter in der Theatergeschichte unseres Landes auf und bei einem Blick auf sein Werkregister einhergehend mit seiner Pers&#246;nlichkeit verwundert dies kaum.</p>
<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2JgJaR8vXJU&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/2JgJaR8vXJU&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></center></p>
<p><strong><br />
Grillparzer &#8211; Gespaltener Mensch</strong><br />
Er war ein sehr gespaltener Mensch, in seinen pers&#246;nlichen Aufzeichnungen und Tageb&#252;chern kann man deutlich die sehr wienerischen Charakterz&#252;ge eines „Raunzers“ und „Owizahrers“ bemerken. Obwohl er sehr wohl in der K&#038;K Monarchie seine Karriere bis zum Direktor des Hofkammerarchivs vorantreibt, schreibt er doch immer wieder Anekdoten seiner Praxis nieder, sich erst dann den Aktenbergen auf seinem Tisch zu widmen, wenn er vor der T&#252;r Schritte h&#246;re und jammert zeitgleich &#252;ber sein ungerechtes Schicksal, sich nicht ausschlie&#223;lich seinem dramatischen Naturell widmen zu k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Urlaubsantr&#228;ge an den Kaiser</strong><br />
Aus der Ambivalenz seines Charakters ergab sich auch seine schwierige k&#246;rperliche Konstitution. Er beklagte immer wieder ein Nervenleiden, dass er in Selbstdiagnosen halb psychosomatisch, halb infekti&#246;s kommentierte. Aufgrund dessen suchte er auch extrem oft um Urlaub an, sogar beim Kaiser pers&#246;nlich, wenn ihm dies von seinen Vorgesetzten verweigert wurde, was ein weiterer Hinweis auf seine ausgepr&#228;gte Egomanie ist. Aus seiner k&#246;rperlichen Verfassung leiteten sich auch seine Schaffensphasen ab, denn nur im Schmerz fand er die Inspiration, die aus seinem umfassenden historischen und archivarischen Wissen, jene Texte zu kreieren verstand, die uns bis heute so nahe gehen. Sobald es ihm gesundheitlich wieder besser ging, war er also abermals unzufrieden, weil mit zunehmender Gesundheit seine Inspiration wieder verschwand.</p>
<p><strong>Freund der Revolution</strong><br />
Zeit seines Lebens f&#252;hlte sich Grillparzer also in einem Dilemma gefangen und dieses Leben dauerte f&#252;r den 1791 Geborenen trotz aller Widrigkeiten 81 Jahre lang. Seine Werke strotzen von Patriotismus und dem Ruf nach Revolution gleichzeitig, mag ihre Handlung nun im antiken Griechenland oder in B&#246;hmen Platz nehmen. Ein Grund f&#252;r die revolution&#228;ren Tendenzen ist nat&#252;rlich auch die Franz&#246;sische Revolution, die in der Bildungszeit Grillparzers stattfand und die er doch mit erh&#246;htem, vor allem &#228;sthetischem Interesse verfolgte.</p>
<p>Als Konklusion kann festgehalten werden, dass es Franz Grillparzer mit seiner Bildung und seiner Charakterdisposition verstand, die &#252;berlieferten Mythen und Geschichtsereignisse in die N&#228;he einer Freud´schen &#196;ra zu bringen, wie es wohl nur zu eben jener Zeit an eben jenem Ort m&#246;glich war.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Grillparzer" target="_blank">Franz Grillparzer</a> &#8211; Informationen auf Wikipedia<br />
<a href="http://www.franzgrillparzer.at/index.html" target="_blank">franzgrillparzer.at</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/thema/oesterreich/oesterreich-story">Interessante Artikel aus &#214;sterreichs Geschichte</a></p>
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<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1487-der-gluecklose-kaiser-franz-joseph-i/" title="Der glücklose Kaiser &#8211; Franz Joseph I.">Der glücklose Kaiser &#8211; Franz Joseph I.</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Austrofaschismus: Engelbert Dollfu&#223; – Eine Pr&#228;figuration?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 07:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Austrofaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Infos]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Sein Bild hing noch bis vor kurzem in der Parteizentrale der &#214;VP. Die Rede ist von Engelbert Dollfu&#223;, dem Erfinder des Austrofaschismus, welcher in der heutigen geschichtlichen Betrachtung sehr zwiesp&#228;ltig wahrgenommen wird.
Einerseits wird er als vermeintlicher Retter vor dem unausweichlich nahenden nationalsozialistischem Regime gesehen, andererseits war er in seiner Staatsf&#252;hrung lediglich die Pr&#228;figuration des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Sein Bild hing noch bis vor kurzem in der <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2744441%26sap=2%26_pid=6013507" target="_blank">Parteizentrale der &#214;VP</a>. Die Rede ist von Engelbert Dollfu&#223;, dem Erfinder des Austrofaschismus, welcher in der heutigen geschichtlichen Betrachtung sehr zwiesp&#228;ltig wahrgenommen wird.<span id="more-1971"></span></p>
<p>Einerseits wird er als vermeintlicher Retter vor dem unausweichlich nahenden nationalsozialistischem Regime gesehen, andererseits war er in seiner Staatsf&#252;hrung lediglich die Pr&#228;figuration des drohenden politischen und ethischen Untergangs &#214;sterreichs.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2009/01/dollfuss-briefmarke.jpg" alt="" title="Dollfuss auf Briefmarke im Austrofaschismus" width="285" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1995" /><strong>Katholik Dolluss als uneheliches Kind geboren</strong><br />
Engelbert Dollfu&#223;, welcher in Nieder&#246;sterreich als uneheliches Kind einer Bauerntochter geboren wurde, brachte es unter diesen schwierigen Vorzeichen durch Stipendien und einen stark ausgepr&#228;gten Willen und Selbstbewusstsein 1931 bis zum Landwirtschaftsminister.</p>
<p><strong>Minister in letzter demokratischer Regierung vor austrofaschistischer Machtergreifung</strong><br />
Diese Regierung war noch demokratisch gew&#228;hlt worden, doch ist anzumerken, dass sich seit dem Jahre 1929 Regierungen nie mehr l&#228;nger als einige Monate hielten und die politischen und wirtschaftlichen Umst&#228;nde eine konstruktive Politik des Miteinander beinahe unm&#246;glich machten.</p>
<p>Am 10. Mai 1932 wurde Dollfu&#223; regul&#228;r zum Bundeskanzler gew&#228;hlt und mit der Erstellung der Regierung betraut. Doch weder die Sozialdemokraten noch die Nationalsozialisten waren zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit, weshalb die Situation letztendlich im Zuge des Eisenbahnerstreiks eskalierte. Die Regierungsmitglieder konnten sich nicht &#252;ber die Eisenbahnergeh&#228;lter einigen, weshalb die drei Nationalratspr&#228;sidenten zur&#252;cktraten und das Parlament beschlussunf&#228;hig machten.</p>
<p><strong>Notverordnungsrecht beendet die Demokratie in &#214;sterreich</strong><br />
In dieser Situation verk&#252;ndete Dollfu&#223; die Selbstaufl&#246;sung, und benutzte das Notverordnungsrecht aus dem Jahre 1917 um im Alleingang eine diktatorische Regierung aus der Taufe zu heben. Der christlich-soziale St&#228;ndestaat war geboren. Dieses neue Staatsmodell orientierte sich stark am Katholizismus und am italienischen Faschismus und bediente sich &#228;hnlich den deutschen Nachbarn den Verdikten der Zensur und massentauglicher Gro&#223;veranstaltungen, welche das zunehmend verunsicherte Volk auf die Regierung und einheitliche Werte einschw&#246;ren sollten. Es wurden Gottesdienste in gigantischem Ausma&#223; in Stadien gefeiert und die R&#252;ckbesinnung auf traditionelle Br&#228;uche und kirchlich gepr&#228;gte Sitten gesetzt.</p>
<p><strong>Bollwerk vor Nationalsozialisten?</strong><br />
Zudem lie&#223; Engelbert Dollfu&#223; keinen Zweifel aufkommen, dass er das Land im Alleingang retten wolle und sich und die gew&#228;hlte Staatsform als Bollwerk gegen die deutsche &#220;bernahme verstand. Dem Diktator war jedoch keine lange Regentenzeit beschieden, denn bereits im Juli 1934 gelang ein von langer Hand geplanter Putschversuch der Nationalsozialisten. Die Aufst&#228;ndischen besetzten die Radiostationen und das Bundeskanzleramt und ermordeten Dollfu&#223; mit zwei lebensbedrohlichen Sch&#252;ssen.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Engelbert_Dollfu%C3%9F" target="_blank">Engelbert Dollfu&#223;</a> &#8211; Wikipedia<br />
<a href="http://science.orf.at/science/news/150949" target="_blank">Dollfu&#223; f&#252;r 40 Prozent &#8220;unbekannt&#8221;</a> &#8211; orf.at<br />
<a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/weltbisgestern/396232/index.do" target="_blank">Wie kam Dollfu&#223; in den &#214;VP-Klub? </a>- diepresse.com</p>
<p><strong>Weitere historische Themen:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/der-gluecklose-kaiser-franz-joseph-i/1487">Der gl&#252;cklose Kaiser &#8211; Franz Joseph I.</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/leopold-figl-oesterreich-ist-frei/1620">Leopold Figl &#8211; &#214;sterreich ist Frei</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/kein-schoenes-sommermaerchen-in-sarajewo/1725">Kein sch&#246;nes Sommerm&#228;rchen in Sarajewo!</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1531-oesterreichs-haesslichste-seiten/" title="&#214;sterreichs h&#228;sslichste Seiten">&#214;sterreichs h&#228;sslichste Seiten</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1494-oesterreichs-parteien-werden-bunter-und-bunter/" title="&#214;sterreichs Parteien werden bunter und bunter!">&#214;sterreichs Parteien werden bunter und bunter!</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1479-wahlkampf-oesterreich-sommer-der-ankuendigungen/" title="Wahlkampf Österreich: Sommer der Ankündigungen">Wahlkampf Österreich: Sommer der Ankündigungen</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1422-ursula-plassnik-legt-sich-mit-der-kronen-zeitung-an/" title="Ursula Plassnik legt sich mit Kronen-Zeitung an">Ursula Plassnik legt sich mit Kronen-Zeitung an</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wallenstein: „Er rebellierte, weil er fiel“</title>
		<link>http://www.oesterreichnews.de/1970-wallenstein-er-rebellierte-weil-er-fiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 19:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Katholiken]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein ist durch den Boom der Flugschriftenliteratur zu einer Figur der deutschen Geschichte geworden, wie es sie kein zweites Mal gibt. Historiker und Lyriker wussten seit der Mitte des 17. Jahrhunderts die Dramatik und Pathetik seiner pers&#246;nlichen Entwicklung in Charakter und Staatsangelegenheiten zu sch&#228;tzen. Wallenstein wurde durch seinen opportunistischen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein ist durch den Boom der Flugschriftenliteratur zu einer Figur der deutschen Geschichte geworden, wie es sie kein zweites Mal gibt. Historiker und Lyriker wussten seit der Mitte des 17. Jahrhunderts die Dramatik und Pathetik seiner pers&#246;nlichen Entwicklung in Charakter und Staatsangelegenheiten zu sch&#228;tzen. Wallenstein wurde durch seinen opportunistischen und gleichzeitig verr&#228;terischen Akt am Kaiser zu einer der meist umstrittensten Figuren seiner Epoche.<span id="more-1970"></span></p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2009/01/wallenstein.jpg" alt="" title="wallenstein" width="285" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1992" /><strong>K&#228;mpfer f&#252;r den katholischen Kaiser</strong><br />
Er geriet als Herzog von Friedland und Mecklenburg in die Wirren des drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges, wobei er unter dem deutschen Kaiser, also auf Seiten der Katholiken k&#228;mpfte. Historische Quellen berichten dabei von der besonderen Brutalit&#228;t seines Heeres, von Pl&#252;nderungen, Brandschatzungen und Kontributionen. Dennoch wurde er ber&#252;hmt f&#252;r seine Kriegsleistungen und war ein angesehener F&#252;rst und Heeresf&#252;hrer im kaiserlichen Regiment. &#220;ber die Jahre und durch kluge Taktik wurde Wallenstein immer m&#228;chtiger und mit ihm sein Heer. Diese Entwicklung f&#252;hrte dahin, dass er zunehmend das Vertrauen des Kaisers gewann, bis dieser schlie&#223;lich 1629 beschloss die Vorherrschaft &#252;ber Mecklenburg an Wallenstein zu &#252;bertragen, ihm dieses Land in Lehen zu geben. Der Kaiser erhoffte sich daraus eine Stabilisierung der Region.</p>
<p><strong>Untersch&#228;tzte Gegner von Wallenstein</strong><br />
Er hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass sich die enteigneten F&#252;rsten derart vehement zur Wehr setzten w&#252;rden. Die &#252;berrumpelten Kurf&#252;rsten, allen voran Maximilian, bildeten eine Gemeinschaft und brachten es zu so einer St&#228;rke, dass sie es auf dem Reichstag in <a href="http://www.oesterreichnews.de/regensburg-italienischer-charme-mitten-in-deutschland/670">Regensburg</a> 1630 schafften, die Entlassung von Wallenstein durch den Kaiser zu erzwingen und sich von dessen vermeintlicher Herrschaft zu befreien.</p>
<p><strong>Wendepunkt im Lebensverlauf von Wallenstein</strong><br />
Dieses Ereignis ist sowohl in der Geschichtsschreibung als auch in den lyrischen Bearbeitungen der signifikante Wendepunkt im Verlauf von Wallensteins Leben. Wallenstein f&#252;hlte sich verraten vom Kaiser und der gesamten katholischen Liga und zog sich nach dem Reichstag auf sein Schloss zur&#252;ck. Er hielt sich eine Zeit lang physisch und politisch aus dem Kriegsgeschehen heraus und tauchte unter.<br />
In dieser Zeit jedoch kam der protestantischen Seite zu Ohren, dass er generell Gespr&#228;chen nicht abgeneigt sei und damit nahm die Geschichte ihren Lauf. Der ehemalige gro&#223;e Heeresf&#252;hrer der Katholiken wechselte still und leise die Seiten und hegte den Plan sich zum Kaiser von B&#246;hmen kr&#246;nen zu lassen.</p>
<p><strong>Ermordung Wallensteins im Auftrag Wiens</strong><br />
Von diesem Punkt an wird es immer schwieriger Wahrheit und Fiktion in den historischen Quellen auseinander zu halten. Die protestantischen Flugschriften, die Wallenstein nach dessen Ermordung zur Galionsfigur ihrer Sache erhoben, priesen ihn als Friedensf&#252;rsten, der durch seine Funktion als Doppelagent lediglich versucht h&#228;tte, das deutsche Reich einem einvernehmlichen Ende entgegen zu f&#252;hren. Die katholischen &#196;u&#223;erungen dazu vertreten die kaiserliche Meinung aus <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wien</a>, welche die Ermordung Wallensteins im kaiserlichen Auftrag als unbedingte Notwendigkeit gegen einen Verr&#228;ter vertrat.</p>
<p>Was die europ&#228;ische Geisteswelt im Nachhinein am meisten besch&#228;ftigte war die Frage nach dem „Warum“. Dazu hat der Historiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Srbik" target="_blank">Heinrich von Srbik</a> die wohl zutreffendste Kurzanalyse erstellt. Er sah die treibende Kraft hinter dem Verrat am Wiener Hof in Wallensteins Gegnern, welche ihn durch seine Absetzung in die Untreue hineingetrieben h&#228;tten. Oder um es mit Schiller zu sagen: „Er rebellierte, weil er fiel“.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wallenstein" target="_blank">Biografie Wallenstein</a> &#8211; Wikipedia<br />
<a href="http://www.wallensteintage.de/" target="_blank">Wallensteintage in Stralsund</a></p>
<p><strong>Weitere historische Themen:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/der-30jaehrige-krieg/1846">Der Drei&#223;igj&#228;hrige Krieg</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/kein-schoenes-sommermaerchen-in-sarajewo/1725">Kein sch&#246;nes Sommerm&#228;rchen in Sarajewo!</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/der-gluecklose-kaiser-franz-joseph-i/1487">Der gl&#252;cklose Kaiser &#8211; Franz Joseph I.</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1749-geschichte-taeglich-dr-ankos-365/" title="Geschichte täglich &#8211; Dr. Ankos 365">Geschichte täglich &#8211; Dr. Ankos 365</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1725-kein-schoenes-sommermaerchen-in-sarajewo/" title="Kein schönes Sommermärchen in Sarajewo!">Kein schönes Sommermärchen in Sarajewo!</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1697-orf-klassiker-aus-den-80iger-jahren/" title="ORF Klassiker aus den 80iger Jahren">ORF Klassiker aus den 80iger Jahren</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/670-regensburg-italienischer-charme-mitten-in-deutschland/" title="Regensburg – Italienischer Charme mitten in Deutschland">Regensburg – Italienischer Charme mitten in Deutschland</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der 30j&#228;hrige Krieg</title>
		<link>http://www.oesterreichnews.de/1846-der-30jaehrige-krieg/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 06:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die fr&#252;he Neuzeit wurde in Mitteleuropa stark gepr&#228;gt durch Ver&#228;nderungen hin zum modernen Staat und fand einen ihrer traurigen H&#246;hepunkte im noch heute, als kollektives Trauma verbliebenen, drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg.
Seine Eckdaten sind innerhalb und au&#223;erhalb der deutschen Schulen wohl bekannt. 1618 l&#246;ste ein St&#228;ndeaufstand in B&#246;hmen das Europa umw&#228;lzende Kriegsereignis aus, 1648 besiegelten die M&#228;chte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die fr&#252;he Neuzeit wurde in Mitteleuropa stark gepr&#228;gt durch Ver&#228;nderungen hin zum modernen Staat und fand einen ihrer traurigen H&#246;hepunkte im noch heute, als kollektives Trauma verbliebenen, drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg.</p>
<p>Seine Eckdaten sind innerhalb und au&#223;erhalb der deutschen Schulen wohl bekannt. 1618 l&#246;ste ein St&#228;ndeaufstand in B&#246;hmen das Europa umw&#228;lzende Kriegsereignis aus, 1648 besiegelten die M&#228;chte durch Unterh&#228;ndler das Ende des jahrzehntelangen Massakers, dessen furchtbare Auswirkungen allen voran die Bev&#246;lkerung zu tragen hatte.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/11/prager-festersturz.jpg" alt="" title="prager-festersturz" width="285" height="170" class="alignleft size-medium wp-image-1847" /><strong>Zerm&#252;rbender Krieg in Mitteleuropa</strong><br />
Durch die lange Dauer der Kriegsf&#252;hrung und die Anzahl der verstrickten M&#228;chte in diese, l&#228;sst sich dieser Krieg in mehrere Phasen unterteilen, die einen Hinweis auf die Konzentration des Geschehens geben k&#246;nnen.</p>
<p>Zu Beginn der b&#246;hmisch-pf&#228;lzische Krieg (1618–1623), anschlie&#223;end der d&#228;nisch-nieders&#228;chsische Krieg (1623–1629), alsdann der schwedische Krieg (1630–1635) und mehr als das letzte Jahrzehnt wurde bestimmt vom schwedisch-franz&#246;sischen Krieg (1635–1648).</p>
<div style="width:325px;float:left;"><em>Dokumentation &#252;ber Wallenstein:</em><object width="320" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rV_wMTMsvvk&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/rV_wMTMsvvk&#038;hl=de&#038;fs=1type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="320" height="259"></embed></object></div>
<p><strong>War es &#8220;nur&#8221; ein Glaubenskrieg?</strong><br />
Es ist allgemein bekannt, dass neben territorialen Anspr&#252;chen der amtierenden Machthaber auch um konfessionelle Belange und Anerkennung gek&#228;mpft wurde. Neben diesen offensichtlichen, von den Kriegsparteien angef&#252;hrten, Gr&#252;nden, ist bei n&#228;herer Betrachtung anderes letztlich interessanter. Wie erlebten die Menschen damals diese Wirren und Streitigkeiten, die ihnen und ihrer Umgebung die Lebensgrundlage komplett entzogen und wie konnte es &#252;berhaupt zu so einer katastrophalen Entwicklung kommen?</p>
<p>Die subjektive Schilderung eines Mannes, lebhaft in jener Zeit der Kriegswirren, ist das Leben des „abenteuerlichen Simpicissimus“, ein sehr empfehlenswertes St&#252;ck Literatur, um die moralischen Ans&#228;tze dieser Zeit zu verstehen und einen Einblick von einem Zeitzeugen zu gewinnen. Wobei nat&#252;rlich anzumerken ist, dass dieses Werk auch phantastische Z&#252;ge tr&#228;gt, wie etwa das Beiwohnen von Hexenzirkeln.</p>
<p><strong>&#214;konomische und soziale Krise</strong><br />
Solche Details m&#246;gen f&#252;r die Menschen heute seltsam klingen und manch einer wird sich fragen, in welchem Zusammenhang solch eine imagin&#228;re Schilderung mit dem Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieg steht. Doch die Fachliteratur ist sich dar&#252;ber einig, dass die Hexenverfolgungen Indikatoren einer kritischen &#246;konomischen und sozialen Krise waren.</p>
<p>Die Erkl&#228;rung daf&#252;r ist, dass zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der des 17. Jahrhunderts deutliche Tendenzen auftraten, dass sich die europ&#228;ische Gesellschaft zu einer Verdichtung von Staatlichkeit hin entwickelte. Diese Bestrebungen umfassten eine erweiterte Gesetzgebung, eine Zentrierung auf die H&#246;fe und den Ausbau von milit&#228;rischen und b&#252;rokratischen Organisationen. Diese modernen Bestrebungen nach Organisation wurden jedoch allesamt von transzendenten Ausrichtungen bestimmt, da ja Kirche und Staat auf das Engste miteinander verstrickt waren.</p>
<p><strong>Restrukturierungen auf Kosten der Bev&#246;lkerung</strong><br />
Die gefassten Pl&#228;ne waren jedoch sehr teuer und wurden auf dem R&#252;cken der Bev&#246;lkerung ausgetragen, die zusehends verarmte, wodurch Seuchen und Hungersn&#246;te bereits vor Ausbruch des Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges die Menschen dahinrafften. In diesem sozial-politischen Konstrukt entwickelte sich die Bl&#252;tezeit der Hexenverfolgungen und diese wiederum als Vorbote auf einen der schrecklichsten Kriege, die Europa jemals erleben musste. <em>Artikel von Tatjana Rauth </em></p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.uni-potsdam.de/u/geschichte/mdk/index.htm" target="_blank">Museum des Drei&#223;igj&#228;hrigen Krieges</a><br />
<a href="http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.d/d891764.htm" target="_blank">Drei&#223;igj&#228;hriger Krieg</a> (Lexikon AEIOU)</p>
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		<title>Herr Knieriem l&#228;sst bitten &#8211; Johann Nestroy im Portrait</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 04:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Wer Wien verstehen will, sollte auf keinen Fall die Auff&#252;hrung eines Nestroy St&#252;ckes vers&#228;umen und dies wird nicht schwierig sein, denn Johann Nepomuk Nestroy hat in dieser Stadt immer Saison und das an den gr&#246;&#223;ten und wichtigsten B&#252;hnen der Stadt, welche wiederum zu den wichtigsten B&#252;hnen des deutschen Sprachraums geh&#246;ren.
Nestroy &#8211; Humorverst&#228;ndnis erforderlich
Zum Verst&#228;ndnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wer <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wien</a> verstehen will, sollte auf keinen Fall die Auff&#252;hrung eines Nestroy St&#252;ckes vers&#228;umen und dies wird nicht schwierig sein, denn Johann Nepomuk Nestroy hat in dieser Stadt immer Saison und das an den gr&#246;&#223;ten und wichtigsten B&#252;hnen der Stadt, welche wiederum zu den wichtigsten B&#252;hnen des deutschen Sprachraums geh&#246;ren.<span id="more-1843"></span></p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/11/nestroy.jpg" alt="" title="nestroy" width="285" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1844" /><strong>Nestroy &#8211; Humorverst&#228;ndnis erforderlich</strong><br />
Zum Verst&#228;ndnis sollte man ein Ohr f&#252;r &#246;sterreichische Intonation und Artikulation mitbringen, etwas Humorverst&#228;ndnis f&#252;r Derbes haben und gleichzeitig die F&#228;higkeit in sich tragen, aus eben diesem Gemisch die subtilen und kritischen T&#246;ne heraus zu h&#246;ren, welche damals wie heute den Menschen ein wunderbares Spiegelbild vorzuzeigen verstehen und gleichzeitig immer gut f&#252;r politisches Anprangern sind.</p>
<p><strong>Nestroy wuchs im b&#252;rgerlichen Milieu auf</strong><br />
1801 wurde der gro&#223;e &#246;sterreichische Theatermacher in <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wien</a> in eine b&#252;rgerliche Familie hinein geboren, welche ihm und seinen sieben Geschwistern der Zugang zu einer h&#246;heren universit&#228;ren Bildung erm&#246;glichte. Sein Vater lie&#223; ihn dem Jura Studium zuf&#252;hren, doch schon w&#228;hrenddessen begann der Sohn, dem noch Gro&#223;es bevorstand, an kleinen Wiener B&#252;hnen als Schauspieler zu arbeiten. Er begann an Opernb&#252;hnen, wechselte jedoch im Laufe der Jahre hin zur Schauspielerei und begann parallel dazu, selbst B&#252;hnenst&#252;cke zu verfassen.</p>
<p>Mit „Lumpazivagabundus“ feierte er in Wien seinen ersten gro&#223;en Erfolg und bis zu heutigen Tagen ist diese Zauberposse sein beliebtestes St&#252;ck geblieben. Alle seine St&#252;cke haben einen Hang zum Phantasievollen, sogleich sie doch zu den Volksst&#252;cken z&#228;hlen. Diese F&#228;rbung erlaubt Johann Nepomuk Nestroy als Autor besondere Freiheiten, die in den Zeiten des politischen Vorm&#228;rz ansonsten wohl kaum m&#246;glich gewesen w&#228;ren.</p>
<p><strong>Geschicktes Umgehen der Metternich-Zensur</strong><br />
Um die Zensur des strengen und m&#228;chtigen Metternichs zu umgehen, nahm er sich die Spielart der in das St&#252;ck eingeschobenen Ges&#228;nge zu Hilfe. Die so genannten Couplets wurden nahtlos in die Handlung eingef&#252;gt und hatten keine vorbestimmte L&#228;nge. Nestroy selbst dichtet die ersten Strophen, die weiteren konnten je nach Mut und Engagement des Theatermachers selbst gedichtet und ausgerichtet werden. Dieses Hilfsmittel erlaubte es, jeden Abend neu zu gestalten und dadurch die Zensur des geschriebenen Wortes zu umgehen.</p>
<p>Auch bei den heutigen Auff&#252;hrungen geh&#246;ren diese Querschl&#228;ger auf die Politik und Gesellschaft zu den Lieblingsszenen des Publikums und werden mit lautem Lachen und Klatschen bei besonders mutigen tagespolitischen Aussagen honoriert.</p>
<p>Wie am Theater so &#252;blich, wurde auch Nestroys Leben nicht nur von einer Frau begleitet. Er war einmal verheiratet. Diese Beziehung ging jedoch schon in jungen Jahren auseinander. Daraufhin erw&#228;hlte er sich die S&#228;ngerin Marie Weiler als Lebensmenschen. Die beiden heirateten jedoch nie und ihre Liaison wurde von zahlreichen Aff&#228;ren seinerseits &#252;berschattet.</p>
<p>1862 verstarb Nestroy an seiner letzten Lebensstation in <a href="http://www.oesterreichnews.de/graz-sehenswertes-reiseziel-im-gruenen-herzen-oesterreichs/1659">Graz</a>. Es wurde ihm jedoch sp&#228;ter noch nach seinem Tod ein Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof genehmigt, in welches seine &#220;berreste &#252;berf&#252;hrt wurden und noch bis heute zu besuchen sind. <em>Autorin: Tatjana Rauth</em></p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://nestroy.a" target="_blank">Internationales Nestroy Zentrum</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Nestroy" target="_blank">Johann Nestroy</a> (Wikipedia)</p>
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		<title>Gustav Klimt zwischen Anerkennung und Ablehnung!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 06:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Der Boden des Ateliers ist &#252;bers&#228;t von Skizzen und &#252;bermannshohen Stapeln von Studienbl&#228;ttern, dar&#252;ber laufen achtlos zahlreiche Katzen und inmitten dieses chaotischen Raums sitzt jeden Tag Gustav Klimt und malt von fr&#252;h bis sp&#228;t. Wir befinden uns in der Heimatstadt des ber&#252;hmtesten Jugendstil-K&#252;nstlers, in Wien in der Zeit der Jahrhundertwende. Die Bl&#228;tter bewahren Ideenskizzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Der Boden des Ateliers ist &#252;bers&#228;t von Skizzen und &#252;bermannshohen Stapeln von Studienbl&#228;ttern, dar&#252;ber laufen achtlos zahlreiche Katzen und inmitten dieses chaotischen Raums sitzt jeden Tag Gustav Klimt und malt von fr&#252;h bis sp&#228;t.<span id="more-1822"></span> Wir befinden uns in der Heimatstadt des ber&#252;hmtesten Jugendstil-K&#252;nstlers, in <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wien</a> in der Zeit der Jahrhundertwende. Die Bl&#228;tter bewahren Ideenskizzen, dienen als stenografische Notiz und dienen als Vorstudien zu den detailgenau gefertigten Gem&#228;lden. Zweihundertzwanzig Gem&#228;lde hat uns Gustav Klimt in seinem malerischen Oeuvre hinterlassen und an die viertausend Bleistift- und Kreidezeichnungen.</p>
<p><strong>Gustav Klimt fr&#252;h erfolgreich</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/11/gustav-klimt.jpg"><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/11/gustav-klimt.jpg" alt="" title="gustav-klimt" width="285" height="170" class="alignleft size-medium wp-image-1823" /></a>Schon fr&#252;h war seinen Arbeiten Erfolg beschieden und gemeinsam mit seinem Bruder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Klimt">Ernst</a> und dem Studienkollegen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Matsch" target="_blank">Franz Matsch</a> &#252;bernahm er Ende des 19.Jahrhunderts als Student Auftr&#228;ge der Freskengestaltung des Kunsthistorischen Museums oder die Deckenmalereien im Burgtheater. Das Volk und der <a href="http://www.oesterreichnews.de/der-gluecklose-kaiser-franz-joseph-i/1487">Kaiser</a> nehmen diese noch stark vom akademischen Stil gepr&#228;gten Kunstwerke mit gro&#223;er Begeisterung auf und Klimt wird das Goldene Verdienstkreuz vom Kaiser pers&#246;nlich verliehen.</p>
<div style="width:305px;float:left;"><em>Spielfilm Gustav Klimt:</em><object width="290" height="235"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Kx7YfBHwmtk"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Kx7YfBHwmtk" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="290" height="235"></embed></object></div>
<p>Die allgemeine Zustimmung w&#228;hrt jedoch nur bis zur Entwicklung seines eigenen Stils, der mit der Gr&#252;ndung der K&#252;nstlergruppe der Wiener Secession. Ebenso wie seine Kollegen <a href="http://www.oesterreichnews.de/zu-unmoralisch-fuer-oesterreich-egon-schiele/1819">Schiele</a> und Kokoschka, widmet er sich zunehmend realistischen Darstellungen von Akten, jedoch ohne sie mit bisher gewohnten Faltenw&#252;rfen und dergleichen zu verh&#252;llen. Die Bev&#246;lkerung und selbst ernannte Kunstexperten schreien auf. Klimt k&#252;mmert sich darum nur wenig und begibt sich immer tiefer in das Thema und beginnt auch dicke und schwangere Menschen in Akten festzuhalten. Die Diskussionen werden immer hitziger gef&#252;hrt, sogar der Unterrichtsminister, der von Klimts Genie &#252;berzeugt ist, muss zur&#252;cktreten und so erkl&#228;rt der K&#252;nstler 1905, dass der Kampf um die Gem&#228;lde lange genug gedauert habe und entfernt diese aus der &#214;ffentlichkeit.</p>
<p>Im selben Zeitraum, im Jahre 1903 setzt Klimts ureigenster Zeichenstil ein, in dem „der simple Kontur das Auge des Beschauers unerbittlich zwingt, auf dem leeren Blatt die Formen richtig zu erg&#228;nzen“. Gemeint sind damit die ber&#252;hmten idiosynkratischen Stilformen, die seine reifen Werke charakterisieren: Gem&#228;lde sind mosaikartig aufgebaut und die Farbe Gold spielt eine tragende Rolle in der Komposition, dekorative Portraits werden angefertigt und nat&#252;rlich die geheimnisvollen Landschafts- und Gartenmalereien.</p>
<p>Weniger bekannt ist, dass er durch die Zusammenarbeit mit seiner Lebensgef&#228;hrtin Emilie Fl&#246;ge, welche den schicksten Modesalon Wiens betrieb, auch als Modedesigner und erster Modefotograf der Welt t&#228;tig war. Sie entwarfen gemeinsam k&#252;nstlerische Reformkleider im Stil der Wiener Werkst&#228;tte und lichteten diese ab.</p>
<p>Gustav Klimt hatte viele Talente und war gewiss einer der gr&#246;&#223;ten K&#252;nstler seiner Zeit. Umso mehr war es ein Schock f&#252;r ihn und seine Umgebung, als er am 11. Januar 1918 einen Schlaganfall erlitt und teilweise gel&#228;hmt blieb. Bereits am 6. Februar desselben Jahres verstarb er. Mit diesem Ereignis waren pl&#246;tzlich alle Streitigkeiten &#252;ber seine Kunst verstummt und sein Begr&#228;bnis wurde als staatstragender Akt inszeniert und den Wienern war klar, dass sie ihren gr&#246;&#223;ten K&#252;nstler verloren hatten.  <em>Artikel von Tatjana Rauth </em></p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Klimt" target="_blank">Gustav Klimt</a> (Wikipedia)<br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/zu-unmoralisch-fuer-oesterreich-egon-schiele/1819" target="_blank">Egon Schiele</a><br />
<a href="http://www.klimt.at" target="_blank">Gustav Klimt Verein</a></p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=auslandskaern-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B000IAZ8CM&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=auslandskaern-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B000P5SRNC&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=auslandskaern-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3782733738&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr&#038;npa=1" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>Zu unmoralisch f&#252;r &#214;sterreich: Egon Schiele</title>
		<link>http://www.oesterreichnews.de/1819-zu-unmoralisch-fuer-oesterreich-egon-schiele/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 15:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	„In mir flie&#223;t altes, deutsches Blut, und oft sp&#252;r´ ich der Vorfahren Wesen in mir. Ich bin kein zwiesp&#228;ltiges Wesen. Mensch und K&#252;nstler in einem bin ich. Die h&#246;chste Empfindung ist Religion und Kunst. Natur ist Zweck – aber dort ist Gott. Ich glaube, dass es keine moderne Kunst gibt, dass es nur Kunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	„In mir flie&#223;t altes, deutsches Blut, und oft sp&#252;r´ ich der Vorfahren Wesen in mir.<span id="more-1819"></span> Ich bin kein zwiesp&#228;ltiges Wesen. Mensch und K&#252;nstler in einem bin ich. Die h&#246;chste Empfindung ist Religion und Kunst. Natur ist Zweck – aber dort ist Gott. Ich glaube, dass es keine moderne Kunst gibt, dass es nur Kunst gibt, und die ist immerw&#228;hrend.“</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/11/egon-schiele.jpg" alt="" title="egon-schiele" width="285" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1820" />Diese S&#228;tze stammen aus einem Entwurf zu einem geschriebenen Selbstbildnis von Egon Schiele und man kann in ihnen Maximen und Richtlinien des jung verstorbenen K&#252;nstlers herauslesen, welche die Interpretation und Ausrichtung seines Werkes deutlich zu erhellen verm&#246;gen.</p>
<p><strong>Egon Schieles Werke sind weltber&#252;hmt</strong><br />
Das Werk Schieles ist weltbekannt, wurde kurz nach der Jahrhundertwende geschaffen und ist, bei n&#228;herer Betrachtung, sehr sakral und spirituell ausgerichtet. Seine Schaffensperioden wechselten schnell und sind sehr gut nachzuverfolgen, denn ihm war eine sehr rasche k&#252;nstlerische Entwicklung beschieden.</p>
<p>Er hat der Welt mehr als zweitausend Zeichnungen und Aquarelle hinterlassen und schuf parallel dazu &#252;ber dreihundert Gem&#228;lde. Der Hauptteil der Gem&#228;lde besch&#228;ftigt sich oft unverhohlen mit spirituellen Themen und war enorm arbeitsaufwendig und kostspieliger, als er es sich eigentlich leisten konnte. Weil er selbst aber von einem Durst nach Wahrheit angetrieben wurde und sein Werk als geheiligt empfand, waren die &#214;lgem&#228;lde von h&#246;chster pers&#246;nlicher Bedeutung f&#252;r ihn.</p>
<p><strong>Egon Schiele wegen &#8220;&#246;ffentlicher Unmoral&#8221; im Gef&#228;ngnis</strong><br />
Die Dichotomie in Stil, Thematik, Umfang und Produktionsweise zeigt sich bei einem Blick auf die Arbeiten auf Papier. Die Zeichnungen wurden sehr schnell angefertigt und verlangten beinahe keinen finanziellen Aufwand. Zudem wurden die Aufsehen erregenden Sujets, seine bahnbrechende Sicht der Sexualit&#228;t, zumeist auf dieses Medium gebannt. F&#252;r eben diese Darstellungen wurde er ber&#252;hmt-ber&#252;chtigt, f&#252;r eben diese Darstellung wurde er sogar wegen „&#246;ffentlicher Unmoral“ inhaftiert. Doch auch darin kann man durch die Aufrichtigkeit und Humanit&#228;t, mit denen sie zu Papier gebracht wurden, sehen, dass selbst in ihnen die Reinheit der Vision mitschwingt.</p>
<p>F&#252;r Egon Schiele, der 1890 in Tulln als Sohn eines Bahnbetriebsamtsvorstandes geboren wird, war das streng moralisch gepr&#228;gte Umfeld der Jahrhundertwende im kaiserlichen Wien nat&#252;rlich Ansto&#223; und Hindernis gleichzeitig.</p>
<p>Doch konnten alle Stimmen und Gesetze in nicht von seiner k&#252;nstlerischen Mission abbringen und er schritt seinen Weg weiter voran, gr&#252;ndete K&#252;nstlervereinigungen oder trat anderen bei, wurde im Jahre 1911 erstmals von seinem F&#246;rderer Arthur R&#246;ssler in der Arbeiterzeitung publiziert und feiert in seinem Todesjahr 1918 gro&#223;e Erfolge bei der Wiener Secessions-Ausstellung, bei der ein Gro&#223;teil seiner Bilder verkauft wurde. Im Herbst desselben Jahres verstarben er und seine Frau Edith Harms an der spanischen Grippe.  <em>Artikel von Tatjana Rauth </em></p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Egon_Schiele" target="_blank">Egon Schiele</a> (Wikipedia)<br />
<a href="http://www.zeno.org/Kunstwerke/A/Schiele,+Egon" target="_blank">Werke von Egon Schiele</a> (Zeno.org)<br />
<a href="http://www.egon-schiele.eu/" target="_blank">Egon Schiele Museum Tulln</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1822-gustav-klimt-zwischen-anerkennung-und-ablehnung/" title="Gustav Klimt zwischen Anerkennung und Ablehnung!">Gustav Klimt zwischen Anerkennung und Ablehnung!</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Kein sch&#246;nes Sommerm&#228;rchen in Sarajewo!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 08:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Habsburger]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Das Attentat in Sarajewo, ver&#252;bt von Gavrilo Princip im Fr&#252;hsommer des Jahres 1914, bei dem der Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin Gr&#228;fin Chotek zu Tode kamen, war eine Trag&#246;die mit vielen Facetten.
Sie war das gr&#246;&#223;te tragische Ereignis und die Verkettung der schlecht m&#246;glichsten Umst&#228;nde im Mikrokosmos der wachsenden Liebe dieses Ehepaares, das mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Attentat in Sarajewo, ver&#252;bt von Gavrilo Princip im Fr&#252;hsommer des Jahres 1914, bei dem der Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin Gr&#228;fin Chotek zu Tode kamen, war eine Trag&#246;die mit vielen Facetten.<span id="more-1725"></span></p>
<p>Sie war das gr&#246;&#223;te tragische Ereignis und die Verkettung der schlecht m&#246;glichsten Umst&#228;nde im Mikrokosmos der wachsenden Liebe dieses Ehepaares, das mit dieser gemeinsamen Fahrt im Auto, welche die Etikette an sich nicht gestattete, die Zuneigung und Emanzipation zur Schau trug, welcher nur einer legitimierten Beziehung geb&#252;hrt. Doch just an diesem Tag besiegelten sie mit ihrer Demonstration ihren gemeinsamen Tod und lie&#223;en die drei gemeinsamen Kinder als Waisen zur&#252;ck.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/10/franz-ferdinand.jpg" alt="" title="Franz Ferdinand - Foto Wikipedia" width="280" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1726" />Der tragischen Momente entbehren auch nicht die Schicksale der Attent&#228;ter, allen voran der vom Leben frustrierte Sch&#252;tze Princip, dessen Umst&#228;nde kombiniert mit Wissensdurst und Aufbegehren ihn in die Arme der Extremisten Organisation „Schwarze Hand“ trieben und damit sein Schicksal und das seiner nicht minder geschundenen Komplizen f&#252;r ewig besiegelten.</p>
<div style="width:305px;float:left;"><em>Der Untergang des alten Europa:</em><object width="290" height="235"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Ahz7Gx_HPpw&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Ahz7Gx_HPpw&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="290" height="235"></embed></object></div>
<p><strong>Der Anfang vom Ende des Habsburger-Reiches</strong><br />
Tragisch sind auch die politischen Schl&#252;sse, die die Habsburger Monarchie aus diesem Ereignis zog und kurzerhand beschloss, die Ermordung zum Anlass zu nehmen, die schwellenden Konflikte mit Serbien und Bosnien zu kl&#228;ren. Daraus entspann sich ein die Welt bewegender Krieg und dabei ist der letztendliche Ausl&#246;ser, die Ermordung des Kronprinzen in der Franz-Joseph-Stra&#223;e eine denkbar ungl&#252;ckliche Verkettung von Absichten und Zuf&#228;llen.</p>
<p><strong>Der Plan der Verschw&#246;rer</strong><br />
Man schreibt den 28. Juni 1914 in Sarajewo. Verschw&#246;rer aus Bosnien und Serbien haben sich in dieser Stadt vereint, um ein Attentat zu ver&#252;ben. Sie sind in Besitz von vier Browningpistolen mit Munition, sechs Bomben und Zyankali. Der Ablauf des Attentats ist exakt nach den in der lokalen Presse ver&#246;ffentlichten Zeitangaben geplant. Die bewaffneten Verschw&#246;rer verteilen sich zwischen den drei Br&#252;cken, die unter der Fahrstrecke des Erzherzogs liegen.</p>
<p><strong>War das Attentat nur Ergebnis einer Kette fataler Fehler?</strong><br />
Die Autokolonne bewegt sich durch die Stadt, die Zielobjekte befinden sich im dritten Fahrzeug. Als die ersten Attent&#228;ter nicht in Aktion treten, beschlie&#223;t Gabrinovic am Appel-Kai eine Bombe zu werfen. Sie explodiert, doch die ersten zwei Wagen fahren weiter, da sie glauben, dass das Ger&#228;usch von Artilleriesalven herr&#252;hrt. Franz Ferdinand bleibt stehen, es gibt Verletzte und so wird im Palais angekommen spontan eine Routen&#228;nderung vereinbart, da der Erzherzog nicht warten will, bis das Milit&#228;r die Stra&#223;en ger&#228;umt hat.</p>
<p>Aus einem bis heute ungekl&#228;rten Grund verf&#228;hrt sich der erste Wagen des Konvois bei der R&#252;ckfahrt und alle weiteren Fahrzeuge folgen ihm. Franz Ferdinand entdeckt den Fehler und befiehlt zu wenden. Just in diesem Moment steht ihm am Gehsteig Gavrilo Princip gegen&#252;ber, der sich nach dem Bombenattentat zur&#252;ckgezogen hat, erblickt ihn und schie&#223;t. Zuerst wird Gr&#228;fin Chotek in den Unterleib getroffen, dann der Erzherzog in den Hals.<br />
Alle Attent&#228;ter werden umgehend verhaftet und das Schicksal nimmt seinen Lauf.  <em>Artikel von Tatjana Rauth </em></p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/der-gluecklose-kaiser-franz-joseph-i/1487">Der gl&#252;cklose Kaiser &#8211; Franz Joseph I.</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/thema/oesterreich/oesterreich-story">Interessante Geschichten aus &#214;sterreichs Historie</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1970-wallenstein-er-rebellierte-weil-er-fiel/" title="Wallenstein: „Er rebellierte, weil er fiel“">Wallenstein: „Er rebellierte, weil er fiel“</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1787-wm-quali-2010-oesterreich-gegen-serbien/" title="WM Quali 2010: Österreich gegen Serbien">WM Quali 2010: Österreich gegen Serbien</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1749-geschichte-taeglich-dr-ankos-365/" title="Geschichte täglich &#8211; Dr. Ankos 365">Geschichte täglich &#8211; Dr. Ankos 365</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1697-orf-klassiker-aus-den-80iger-jahren/" title="ORF Klassiker aus den 80iger Jahren">ORF Klassiker aus den 80iger Jahren</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Leopold Figl &#8211; &#214;sterreich ist Frei</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 07:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P.Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[ÖVP]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Die wohl bekanntesten drei Worte Leopold Figls waren 1955 der Startschuss f&#252;r die zweite Republik: &#214;sterreich ist frei. Vom Balkon des Belvedere aus verk&#252;ndet er am 15. Mai 1955 die Unterzeichnung des Staatsvertrages, an dessen Gelingen er ma&#223;geblich beteiligt war. Aber wer war Figl?Nat&#252;rlich ist er den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern bekannt als (Mitbe-)Gr&#252;nder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die wohl bekanntesten drei Worte Leopold Figls waren 1955 der Startschuss f&#252;r die zweite Republik: &#214;sterreich ist frei. Vom Balkon des Belvedere aus verk&#252;ndet er am 15. Mai 1955 die Unterzeichnung des Staatsvertrages, an dessen Gelingen er ma&#223;geblich beteiligt war. Aber wer war Figl?Nat&#252;rlich ist er den Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;lern bekannt als (Mitbe-)Gr&#252;nder der &#214;VP, weniger bekannt d&#252;rfte ihnen die Kukuruz-Wette mit Nikita Chruschtschow sein.<span id="more-1620"></span> </p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/08/leopold-figl.jpg" alt="" title="Lepold Figl Foto: BPD / Karl von Vogelsang-Institut" width="280" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1621" />Der Reihe nach. Figl wurde 1902 in Nieder&#246;sterreich geboren. Nach dem erfolgreichen Studium der Agrarwissenschaften wuchs sein politischer Einfluss mit der Ernennung zum Direktor des nieder&#246;sterreichischen Bauernbundes 1934. Bereits 1938 wurde Figl im Zuge nationalsozialistischer Restriktionsma&#223;nahmen verhaftet und mit dem so genannten „Prominententransport“ ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Zuvor hatte er sich als Gegner des „Anschlusses“ &#214;sterreichs ans Deutsche Reich einer antinationalsozialistischen Untergrundbewegung angeschlossen.</p>
<div style="width:305px;float:left;"><em>Film &#252;ber &#214;sterreichs Staatsvertrag von 1945:</em><object width="290" height="235"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mxzq8jyYt1k&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mxzq8jyYt1k&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="290" height="235"></embed></object></div>
<p>1943 kam er frei. Bereits ein Jahr sp&#228;ter wurde Figl erneut verhaftet, die Hinrichtung wurde lediglich durch den Einmarsch der Roten Armee verhindert. Nach der Befreiung 1945 wurde er zum nieder&#246;sterreichischen Landeshauptmann ernannt. Figl war von 1945 bis 1952 Obmann der Volkspartei, in den Monaten April bis Oktober 1945 Staatskanzler in der provisorischen Renner-Regierung, war also der erste Kanzler der neuen &#246;sterreichischen Republik. Nach seinem Amt als Au&#223;enminister wurde er 1962 Pr&#228;sident des Nationalrats, bis 1965 blieb er Landeshauptmann von Nieder&#246;sterreich. Er starb 1965.</p>
<p><strong>Die Kukuruz-Wette</strong></p>
<div style="width:140px;float:left;"><img src="http://www.oesterreichnews.de/bilder/az.gif" alt="" /> <iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=auslandskaern-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3850025322&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=9E2601&#038;bc1=F4F4F4&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></iframe></div>
<p>Bei einem Besuch von Chruschtschow in Figls engerer Heimat und seinem Bauernhof behauptete Chruschtschow, dass der russische Mais zehn Mal mehr Ertrag bringen w&#252;rde als der &#246;sterreichische. Figl und sein Bruder widersprachen dem nat&#252;rlich heftig und so wurde um ein Zuchtschwein gewettet. Wie der nieder&#246;sterreichischen Landeschronik zu entnehmen ist, studierte Figls Bruder die Wachstumsbedingungen des russischen Saatgutes in Ungarn und ein sowjetischer Agrarexperte der Botschaft in Wien kontrollierte das so genannte „russische Feld“. Am 16. Oktober 1961 pr&#252;ften Figl und der sowjetische Botschafter sowie Experten beider Staaten das Feld und kamen zum Schluss, dass der russische dem &#246;sterreichischen Mais gleichwertig sei, nicht jedoch den zehnfachen Ertrag br&#228;chte. Der Wetteinsatz wurde allerdings nie eingel&#246;st.</p>
<p>Sagenumwoben bleibt auch seine Weihnachtsansprache von 1945: „Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben, ich kann Euch f&#252;r den Christbaum, wenn ihr &#252;berhaupt einen habt, keine Kerzen geben, kein St&#252;ck Brot, keine Kohle, kein Glas zum Einschneiden. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses &#214;sterreich!“ Zum Zeitpunkt der Ansprache allerdings lief kein Tonband mit und Figl sprach diese S&#228;tze (vermutlich erst Jahre sp&#228;ter) auf Band nach.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.mediathek.ac.at/galerien_1/ihr_wort_fuer_die_ewigkeit_1/ihr_wort_fuer_die_ewigkeit/Oesterreichische_Stimmportraets_2/Leopold_Figl.htm" target="_blank">Ber&#252;hmte Weinachtsansprache von 1945</a><br />
<a href="http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.Figl-Museum" target="_blank">Leopold Figl Museum</a><br />
<a href="http://www.staatsvertrag.at" target="_blank">Staatsvertrag.at</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/die-rote-legende-bruno-kreisky/1508" target="_blank">Bruno Kreisky &#8211; &#214;sterreichs Sonnenkanzler</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/2222-bzoe-joerg-haiders-liste-gewinnt-wahl-in-kaernten/" title="BZÖ &#8211; Jörg Haiders Liste gewinnt Wahl in Kärnten">BZÖ &#8211; Jörg Haiders Liste gewinnt Wahl in Kärnten</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/2096-oevp-kaernten-leichtgewicht-mit-hang-zur-politischen-prostitution/" title="ÖVP Kärnten – Leichtgewicht mit Hang zur politischen Prostitution">ÖVP Kärnten – Leichtgewicht mit Hang zur politischen Prostitution</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/2081-landtagswahlen-in-kaernten-der-kampf-um-haiders-erbe/" title="Landtagswahlen in Kärnten – Der Kampf um Haiders Erbe">Landtagswahlen in Kärnten – Der Kampf um Haiders Erbe</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1971-austrofaschismus-engelbert-dollfuss/" title="Austrofaschismus: Engelbert Dollfuß – Eine Präfiguration?">Austrofaschismus: Engelbert Dollfuß – Eine Präfiguration?</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Die rote Legende Bruno Kreisky</title>
		<link>http://www.oesterreichnews.de/1508-die-rote-legende-bruno-kreisky/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 06:19:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>P.Berger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gusenbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Das &#246;sterreichische Trio namens „maschek“, das sich eigentlich nicht gerne als Satiriker bezeichnen l&#228;sst, hat beim Amtsantritt von Alfred Gusenbauer eine Puppen-Show mit dem bezeichnenden Namen „Beim Gusenbauer“ ins Leben gerufen. In einer der ersten Folgen, wo es noch um die Koalitionsverhandlungen geht, kommt von der Puppe Gusenbauer der Satz: „Damit stelle ich sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das &#246;sterreichische Trio namens „<a href="http://www.maschek.org/" target="_blank">maschek</a>“, das sich eigentlich nicht gerne als Satiriker bezeichnen l&#228;sst, hat beim Amtsantritt von <a href="http://www.oesterreichnews.de/sozialdemokratischer-koenigsmord-auf-oesterreichisch/1357">Alfred Gusenbauer</a> eine Puppen-Show mit dem bezeichnenden Namen „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=kmkl7lURhp0" target="_blank">Beim Gusenbauer</a>“ ins Leben gerufen.<span id="more-1508"></span> In einer der ersten Folgen, wo es noch um die Koalitionsverhandlungen geht, kommt von der Puppe Gusenbauer der Satz: „Damit stelle ich sogar den Kreisky in den Schatten!“ Inwieweit das der Wahrheit oder nur reiner Satire entspricht wollen die folgenden Zeilen kl&#228;ren.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/08/bruno-kreisky.jpg" alt="" title="Bruno Kreisky - Foto: US Department of Defense " width="280" height="170" class="alignleft size-full wp-image-1514" />Wenn man Zeitzeugen rein oberfl&#228;chlich zu Bruno Kreisky befragt, ohne zu sehr auf seine Politik in erster Linie einzugehen, dann h&#246;rt man immer zwei Dinge. Erstens hat er als Kanzler immer Designeranz&#252;ge aus London getragen, was ein heutiger sozialer Politiker bestimmt nicht mehr wagen w&#252;rde und was auch damals schon angekreidet wurde. Zweitens f&#228;llt den Zeitzeugen sofort seine langsame Sprechweise ein. Es gab zu seiner Zeit auch Witze &#252;ber diese Art des Vortrags, &#252;ber die er als Kanzler der Medien bestimmt auch selbst gelacht hat.</p>
<p>Es gab im Radio zu dieser Zeit immer eine Sendung, die vollst&#228;ndig mit einer Rede des Kanzlers gef&#252;llt war. Laut dem einen Witz wollte man diese Sendung folgenderma&#223;en ank&#252;ndigen: „Es kommt die Sendung mit dem Kanzler und in den Pausen bringen wir Musik!“ Ein anderer Witz besagte, dass Kreiskys Sekret&#228;rin gefeuert wurde, da sich nicht so langsam stenographieren konnte, wie er diktiert hat.</p>
<div style="width:300px;float:left;"><em>Vielzitierte Kreisky-Rede:</em><object width="290" height="235"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kT7p3EEtcCg&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kT7p3EEtcCg&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="290" height="235"></embed></object></div>
<p>Diese zwei Witze unter vielen anderen sagen aber vor allem aus, wie allgegenw&#228;rtig der rote Kanzler in den K&#246;pfen der Menschen war und das hatte nicht nur mit seiner Medienwirksamkeit zu tun, sondern auch mit seiner doch sehr erfolgreichen Politik. Genau diese Politik fehlt der heutigen SP&#214;.</p>
<p>In seiner ersten Regierungszeit hat Kreisky Mut bewiesen und ist eine Minderheitsregierung eingegangen. Eine Option, die auch 2006 f&#252;r Gusenbauer offen stand und bei der er heute selbst wei&#223;, dass es die bessere gewesen w&#228;re. Alfred Gusenbauer hat also der Mut von Kreisky gefehlt. W&#228;hrend seinen ganzen zwei Legislaturperioden hat Kreisky es auch immer geschafft sich mit dem oppositionellen Lager, sprich der &#214;VP, zu arrangieren, um wirklich eine Politik zu machen, die das Land voran bringt. Die heutige SP&#214; hat es nicht einmal geschafft sich mit der Koalitionspartei, ebenfalls der &#214;VP, auf eine Richtung in vielen Fragen zu einigen und wieder kann man sagen, dass Gusenbauer sich nicht mit Kreisky messen kann.</p>
<p>Weiters soll noch erw&#228;hnt sein, dass die rote Politik von Kreisky tats&#228;chlich in manchen Bereichen wirtschaftlicher und neo-liberaler war, als die heutige Politik der SP&#214;, selbst als der &#214;VP in diesem <a href="http://www.oesterreichnews.de/reportage/nationalratswahl-2008">Wahlkampf</a>. Gegen das ganze Volk stimmend wollte Kreisky das <a href="http://www.akw-zwentendorf.at.tc/" target="_blank">Atomkraftwerk Zwentendorf</a> in Betrieb nehmen, was er letztlich doch nicht tat, aber gegen ebenso viele Stimmen hat Kreisky die UNO-City in <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wien</a> errichtet, die im heute, 20 Jahre sp&#228;ter erst, noch viele Lobges&#228;nge in sein Grab nachhallen l&#228;sst.</p>
<p>Zu diesem Punkt gibt es auch noch eine sehr beispielhafte Anekdote. Bruno Kreisky ist in Israel verstorben und nach seinem Tod, haben die Spitzenpolitiker der &#214;VP alles daf&#252;r getan, damit der Leichnam des gro&#223;en, roten Kanzlers in die Heimat &#252;berf&#252;hrt wird. Als dann einer der Politiker der &#214;VP gefragt wurde, warum sich gerade die Oppositionspartei so viel M&#252;he in dieser Sache gibt, war die Antwort sehr aussagekr&#228;ftig: „Dort in Israel ist schon einmal jemand wieder auferstanden!“<br />
Dies zeigt eindeutig welch ein harter Verhandlungspartner Kreisky war und wie viel Respekt er genoss, egal ob bei Freunden oder Feinden.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.kreisky.org" target="_blank">Kreisky Stiftung</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Kreisky" target="_blank">Bruno Kreisky</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/der-gluecklose-kaiser-franz-joseph-i/1487">Kaiser Franz Joseph 1</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/darum-nerven-oesterreicher-interview-mit-walter-lendl/1473">Darum nerven &#214;sterreicher</a></p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/08/thomas-berger.jpg" alt="" title="Autor Patrick Berger" width="60" height="60" class="alignnone size-full wp-image-1497" />Artikel von:<br />
Patrick Berger, Student der Wirtschaftswissenschaften an der Universit&#228;t Innsbruck, arbeitetet als freier Autor und schreibt seit 2008 f&#252;r <a href="http://www.oesterreichnews.de">&#214;sterreich News</a>.</p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1361-personelle-veraenderungen-in-oesterreichs-bundesregierung/" title="Personelle Veränderungen in Österreichs Bundesregierung">Personelle Veränderungen in Österreichs Bundesregierung</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1357-sozialdemokratischer-koenigsmord-auf-oesterreichisch/" title="Sozialdemokratischer Königsmord auf österreichisch">Sozialdemokratischer Königsmord auf österreichisch</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1298-ergebnis-der-landtagswahl-2008-tirol/" title="Ergebnis der Landtagswahlen in Tirol">Ergebnis der Landtagswahlen in Tirol</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/643-fall-arigona-zogaj-gutachten-widerspricht-platter/" title="Fall Arigona Zogaj: Gutachten widerspricht Platter">Fall Arigona Zogaj: Gutachten widerspricht Platter</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Der gl&#252;cklose Kaiser &#8211; Franz Joseph I.</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 20:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kaiser]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Seit Napoleon Anfang des 19. Jahrhundert ma&#223;geblich zur &#196;nderung des politischen und sozialen Gef&#252;ge in Europa beigetragen hatte, begann mit dem Amtsantritt Franz Josephs I, im Jahr 1848 als &#246;sterreichischer Kaiser, eine weitere Herrschaft, die gro&#223;en Einfluss auf Europa und dessen wandelndes Bild haben sollte. Die gro&#223;e Spannweite dieser Ver&#228;nderung kamen vor allem durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Seit Napoleon Anfang des 19. Jahrhundert ma&#223;geblich zur &#196;nderung des politischen und sozialen Gef&#252;ge in Europa beigetragen hatte, begann mit dem Amtsantritt Franz Josephs I, im Jahr 1848 als &#246;sterreichischer Kaiser, eine weitere Herrschaft, die gro&#223;en Einfluss auf Europa und dessen wandelndes Bild haben sollte.<span id="more-1487"></span> Die gro&#223;e Spannweite dieser Ver&#228;nderung kamen vor allem durch die lange Herrschaftszeit Franz Josephs zustande, die mit &#252;ber 60 Jahren auf dem Thron, deutlich l&#228;nger war, als bei vielen seiner Vorg&#228;nger.</p>
<p><div id="attachment_1488" class="wp-caption alignleft" style="width: 290px"><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/07/kaiser-franz-joseph.jpg" alt="Kaiser Franz Joseph" title="Kaiser Franz Joseph" width="280" height="170" class="size-medium wp-image-1488" /><p class="wp-caption-text">Kaiser Franz Joseph</p></div>Die lange Periode des Kaisers, hineinreichend bis zu seinem Todesjahr 1916, wurde gepr&#228;gt von vielen politischen Entscheidungen, von denen besonders im Nachhinein nur wenige als sinnvoll erachtet werden, sowie einer Reihe von tiefen Schicksalsschl&#228;gen, die Franz Joseph und seine Familie betrafen. Daher galt der Kaiser bereits zu seinen Lebzeiten als umstritten, ein Bild, das sich bis heute nur oberfl&#228;chlich ver&#228;ndern sollte und von vielen Missverst&#228;ndnissen und Aussparungen gepr&#228;gt wurde. Vor allem konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen nach der b&#252;rgerlichen Revolution nicht erf&#252;llen.</p>
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<p><strong>Von der Revolution auf den Thron</strong><br />
Bis und einschlie&#223;lich 1848 durchzogen Revolutionen die St&#228;dte Europas, von Berlin bis Wien. Herbeigef&#252;hrt durch Studentenbewegungen und dem Drang nach liberaleren Staatsformen, konnten sich auch die gro&#223;en Herrschaftsh&#228;user dem Druck des Volkes nicht g&#228;nzlich entziehen. Als eine Folge dieser Handlungen, verzichtete der bis dahin regierende Kaiser von &#214;sterreich, Ferdinand I, auf den Thron, der schlie&#223;lich an Franz Joseph I. &#252;berging. Der, am 18. August 1830 in Wien geborene Sohn von Erzherzog Franz Karl I. und Prinzessin Sophie von Bayern, wurde damit bereits mit 18 Jahren Kaiser von &#214;sterreich und erhielt dieses Amt, da sein Vater nach einem Familienrat darauf verzichtete.</p>
<p><strong>Politisches Wirken von Kaiser Franz Joseph I</strong><br />
Die Politik des Kaisers war gepr&#228;gt durch einen starken Willen Ver&#228;nderungen durchzuf&#252;hren. Doch die Umsetzung und die damit einhergehenden Entscheidungen f&#252;hrten nur selten zum gew&#252;nschten Ziel, weshalb man Franz Joseph bereits zu Lebzeiten keine politische Weitsicht hinterher sagte.</p>
<p>Unter allen Umst&#228;nden wollte Franz Joseph weitere Revolutionen verhindern. Daher baute er stark auf das Milit&#228;r und die katholischen Kirche. Diese Verbindung sollte f&#252;r Ruhe und Zufriedenheit im Volk sorgen. Um seine Ziele zu erreichen, wollte der Kaiser zentral entscheiden und so viel Macht wie nur m&#246;glich erhalten. Doch nachdem 1859 unter seinem Oberbefehl, die &#246;sterreichischen Truppen die Schlacht von Solferino verheerend verloren und damit auch den gesamten Sardinischen Krieg, waren &#196;nderungen in der Verfassung unausweichlich. In den folgenden Jahren wurde ein Reichsrat eingef&#252;hrt, der seine Macht schm&#228;lerte.</p>
<p>Nachdem 1866 auch der Krieg gegen Preu&#223;en verloren wurde, konzentrierte sich seine Politik auf den Osten und die Balkanl&#228;nder innerhalb und au&#223;erhalb des Kaiserreiches. Nur ungern f&#246;rderte er dabei die Beziehung zu Ungarn, die vor allem durch den Einfluss seiner Frau Elisabeths positiv verlief, und schlie&#223;lich damit endete, das Kaiser Franz Joseph I. 1867 zum Apostolischen K&#246;nig von Ungarn gekr&#246;nt wurde. Weitere Ann&#228;herungen wurden 1878 get&#228;tigt, in dem das Kaiserreich die Provinzen Bosnien und Herzegowina besetzte und verwaltete. Nachdem schlie&#223;lich 1908 dieses Gebiet offiziell dem Reich einverleibt werden sollte, kam es zu weitreichenden Konflikten die beinahe in einen Krieg m&#252;ndeten. 1914 kam es aufgrund des Attentates auf den Thronfolger Erzherzog Ferdinand und Neffen Kaiser Franz Josephs zum Krieg mit Serbien. Die innereurop&#228;ischen B&#252;ndnisse und Allianzen l&#246;sten den 1. Weltkrieg aus. Der &#246;sterreichisch-ungarischen Verb&#252;ndete war das Deutsche Reich unter F&#252;hrung von Kaiser Wilhelm II.</p>
<p><strong>Famili&#228;re Schicksalsschl&#228;ge</strong><br />
H&#228;ufig wird im selben Atemzug zum Kaiser seine Gattin Elisabeth genannt, die unter dem Namen Sisi bzw. Sissi im nachfolgenden Jahrhundert weltbekannt wurde. Sie war Josephs Cousine, in die er sich schlie&#223;lich verliebte. Bereits zu Anfang f&#252;hrte das zu Disputen, denn eigentlich sollte Franz Joseph mit Elisabeths &#228;lterer Schwester den Bund der Ehe eingehen. Schlie&#223;lich f&#252;hrte dies auch dazu, dass Franz Josephs Mutter die Erziehung der drei Kinder aus dieser Ehe aus den H&#228;nden Elisabeth rei&#223;en wollte. Diese weigerte sich aber erfolgreich. In der Folge gab es fortw&#228;hrend Unruhe in der Familie. Seine Mutter und Gattin bildeten zwei Fronten, w&#228;hrend Franz Josephs Sohn, Kronprinz Rudolph, lieber eigene Wege ging, sich also dem Wunsch seines Vaters entgegenstellte, milit&#228;rische Ausbildung zu genie&#223;en. Schlie&#223;lich brachte sich der Thronfolger im Schloss Mayerling 1889 selbst um. Elisabeth wurde neun Jahre sp&#228;ter in Genf ermordet. Neuer Thronfolger wurde damit Franz Josephs Neffe, Franz Ferdinand. Dieser wurde 1914 in Sarajevo ermordet.</p>
<p><strong>Kaiser Franz Joseph I. aus heutiger Sicht</strong><br />
Vor allem in den letzten Jahren seiner Herrschaft, wurde Franz Joseph ruhiger, wenn er auch trotzdem noch dieselbe Macht hatte. &#214;ffentliche Auftritte zeigen ihn als &#228;lteren und reifen Mann, unabh&#228;ngig seiner vielen Falschentscheidungen. Das Ultimatum f&#252;r Serbien kam vor allem durch das Dr&#228;ngen seiner Minister die an einen schnellen milit&#228;rischen Sieg gegen Serbien glaubten. Die Aktivierung der europ&#228;ischen B&#252;ndnisse wurde untersch&#228;tzt und so strudelte sich die milit&#228;risch und technologisch r&#252;ckst&#228;ndige K &#038; K Monarchie in den 1. Weltkrieg, was 1918 auch die Entmachtung der Habsburger und somit zum Untergang der Monarchie in &#214;sterreich f&#252;hrte.</p>
<p>Es schien beinahe so, als w&#228;ren weit reichend politische Interessen an ihm vorbei gezogen, was nat&#252;rlich vollkommen disharmonisch zu seiner Stellung als Kaiser gewesen w&#228;re. H&#228;ufig wird das Bild des Mannes daher positiver dargestellt, was mitunter daran liegt, dass de facto der Kaiser in 68 Jahren der Herrschaft kaum oder wenige Reformen vollzogen hatte. Seinen Dienst hat er stets erf&#252;llt.. Die gro&#223;en Ver&#228;nderungen der Kunst und Kultur basieren bestenfalls auf den politischen Verpflichtungen seines Amtes und nicht auf pers&#246;nliche Leidenschaften. Und obwohl geschichtlich gesehen die Figur des Kaisers sehr umstritten ist, zur&#252;ckf&#252;hrend auf seinen lieblosen Entscheidungen, die nicht selten viele Tote nach sich zogen, ist die Gestalt im &#246;ffentlichen Licht und in der &#246;sterreichischen Tourismusbranche eine beliebte Ikone.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/die-wiener-staatsoper-ein-muss-fuer-theaterfans/1194">Die Wiener Staatsoper – Ein Muss f&#252;r Theaterfans!</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/austropop/990">Austropop – I´am from Austria bis in die USA</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/wiener-kaffeehaus-kultur/37">Wiener Kaffeehaus-Kultur</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich Informationen</a></p>
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		<title>Die Wiener Staatsoper – Ein Muss f&#252;r Theaterfans!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 09:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ball]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Im Jahre 1869 gegr&#252;ndet, &#252;ber 50 verschiedene Opernauff&#252;hrungen in zw&#246;lf Monaten, Stars wie Luciano Pavarotti und Natalie Dessay &#8211; das kann nur eins der bekanntesten Opernh&#228;user der Welt sein: Die Wiener Staatsoper!
Ein kunstvolles Erscheinungsbild
Die Wiener Staatsoper, welche auch unter dem Namen &#8220;Erstes Haus am Ring&#8221; bekannt ist, wurde im Jahre 1869 als Hofoper gegr&#252;ndet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im Jahre 1869 gegr&#252;ndet, &#252;ber 50 verschiedene Opernauff&#252;hrungen in zw&#246;lf Monaten, Stars wie Luciano Pavarotti und Natalie Dessay &#8211; das kann nur eins der bekanntesten Opernh&#228;user der Welt sein: Die <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wiener</a> Staatsoper!<span id="more-1194"></span></p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/06/wiener-staatsoper.jpg" alt="" title="Staatsoper in Wien" width="280" height="140" class="alignleft size-full wp-image-1346" /><strong>Ein kunstvolles Erscheinungsbild</strong><br />
Die Wiener Staatsoper, welche auch unter dem Namen &#8220;Erstes Haus am Ring&#8221; bekannt ist, wurde im Jahre 1869 als Hofoper gegr&#252;ndet und ungef&#228;hr 51 Jahre sp&#228;ter umbenannt. Obwohl ein gro&#223;er Teil des Geb&#228;udes im Zweiten Weltkrieg zerst&#246;rt wurde, ist die Vorderfront im Renaissance-Stil bis heute erhalten geblieben. Neben und in dem Haus sind viele wertvolle Kunstwerke zu entdecken. So findet man neben dem Geb&#228;ude zwei Brunnen vom &#246;sterreichischen Bildhauer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Gasser_%28Bildhauer%29" target="_blank">Josef Gasser</a>. Die beiden Brunnen stellen zwei v&#246;llig unterschiedliche Welten dar: Zeigt die eine Freude, Musik und Leichtsinn, so spricht die andere von Liebe, Rache und Trauer.</p>
<p>&#220;ber der Hauptfassade sind zwei gefl&#252;gelte Pferde zu sehen, welche von Ernst Julius H&#228;hnel stammen. Neben seiner T&#228;tigkeit als Bildhauer arbeitete er als Professor an der Dresdener Kunstakademie. Auch die f&#252;nf Bronzestatuen (Heroismus, Melpomene, Phantasie, Thalia und Liebe) in den Arkadenb&#246;gen wurden von ihm geschaffen. Ein weiteres Kunstwerk, welches in dem Opernhaus zu bewundern ist, stellt den &#8220;Zauberfl&#246;ten-Zyklus&#8221; dar &#8211; ein Gem&#228;lde von Moritz von Schwind.</p>
<p><strong>Von „La Traviata“ bis zur „Zauberfl&#246;te“</strong><br />
Mit rund 50 verschiedenen Opernauff&#252;hrungen pro Jahr wird dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm dargeboten. Von Kom&#246;dien wie &#8220;Il barbiere di Siviglia&#8221; (Gioachino Rossini) &#252;ber &#8220;Carmen&#8221; von Georges Bizet bis hin zu Guiseppe Verdis Oper &#8220;La Traviata&#8221; ist im Repertoire alles vorhanden. Auch &#8220;Die Zauberfl&#246;te&#8221; darf nat&#252;rlich nicht fehlen: Mozarts bekannteste Oper wird nicht nur in der &#8220;normalen&#8221; Fassung aufgef&#252;hrt; ebenso gibt es eine Sondervorstellung f&#252;r Kinder &#8211; eine humorvolle Inszenierung, die den J&#252;ngsten die Oper auf spielerische Art und Weise nahe bringen soll.</p>
<p>Dass die Wiener Staatsoper etwas ganz Besonderes ist, sieht man an der gro&#223;artigen Besetzung der Rollen: K&#252;nstler wie <a href="http://www.oesterreichnews.de/anna-netrebko-offiziell-oesterreicherin/85">Anna Netrebko</a>, Maria Callas und die franz&#246;sische Operns&#228;ngerin Natalie Dessay sowie Renata Tebaldi und die „K&#246;nigin der Koloratur“ Edita Gruberova zeigten in den unterschiedlichsten Inszenierungen ihr gesangliches und schauspielerisches Talent. Ebenso durften die Besucher des Opernhauses Weltstars wie Luciano Pavarotti und Placido Domingo bewundern.</p>
<p><strong>Der Wiener Opernball</strong><br />
Weiters ist die Wiener Staatsoper international bekannt f&#252;r den Opernball, welcher einmal pro Jahr, und zwar am letzten Donnerstag im Fasching, stattfindet. Rund 5.000 Menschen &#8211; nicht nur K&#252;nstler, sondern auch Kultur-, Musik- und Theaterliebhaber sowie Politiker &#8211; besuchen den Ball j&#228;hrlich, tanzen und lauschen den beeindruckenden Ges&#228;ngen der Stars &#8211; wie z.B. Anna Netrebko.</p>
<p><strong>Die Opernschule</strong><br />
Ein besonderes Angebot f&#252;r Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren, die &#8220;Opernschule&#8221;, dient dem Heranf&#252;hren an die Kunst, die Musik und das Theater. So wird nicht nur Gesangsunterricht und Stimmbildung gelehrt, ebenfalls bekommen die Kinder Ballett-, Tanz- und Schauspielunterricht und werden somit, sofern der Wunsch besteht, auf das Studium beziehungsweise den Beruf des S&#228;ngers vorbereitet.</p>
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<p>Des Weiteren gibt es f&#252;r Besucher die M&#246;glichkeit einer F&#252;hrung durch das Opernhaus, bei der sogar die B&#252;hne betreten werden darf. F&#252;hrungen k&#246;nnen allerdings nur in Verbindung mit einem Opernbesuch gebucht werden.<br />
<em>-Ina Wanders-</em></p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.wiener-staatsoper.at/" target="_blank">Staatsoper in Wien</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/wien-anders-aber-sehr-charmant/1031">Wien ist anders &#8211; aber charmant</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien">Wien Informationen</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/">&#214;sterreich Informationen</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/4535-schweinegrippe-fuehrt-zu-schulsperrungen/" title="Schweinegrippe führt zu Schulsperrungen">Schweinegrippe führt zu Schulsperrungen</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/4529-der-wiener-zentralfriedhof-ort-der-trauer-und-toleranz/" title="Der Wiener Zentralfriedhof – Ort der Trauer und Toleranz">Der Wiener Zentralfriedhof – Ort der Trauer und Toleranz</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/4513-die-besten-pressefotos-der-welt/" title="Die besten Pressefotos der Welt">Die besten Pressefotos der Welt</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/4483-studenten-protestieren-in-wien/" title="Studenten protestieren in Wien">Studenten protestieren in Wien</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Austropop – I´am from Austria bis in die USA</title>
		<link>http://www.oesterreichnews.de/990-austropop/</link>
		<comments>http://www.oesterreichnews.de/990-austropop/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 19:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Austria3]]></category>
		<category><![CDATA[Austropop]]></category>
		<category><![CDATA[Falco]]></category>

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		<description><![CDATA[Was verbindet den Weltstar Falco mit Reinhard Fendrich, Wolfgang Ambros und Ostbahn Kurti? Sie alles sind Vertreter des Austropop. Dem Genre, das musikalisch aus vielen unterschiedlichen Richtungen besteht, aber trotzdem mit dem Begriff Austropop in die Geschichte einging.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	 Meistens handelt es sich um Klischees die vor allem in Deutschland &#252;ber den kleinen Nachbarn gehegt und gepflegt werden. Wobei die &#246;sterreichischen Tourismusverantwortlichen nicht ganz unschuldig an der Kultivierung diverser rotwei&#223;roter Attribute sind.<span id="more-990"></span> Der <strong>Austropop</strong> z&#228;hlt sicherlich zu Besonderheiten die bei Auslands&#246;sterreichern mit der &#246;sterreichischen Heimat assoziiert werden.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/02/austropop.jpg" alt="" title="Austropop - Falco, Fendrich, Danzer &#038; Co" width="280" height="140" class="alignleft size-medium wp-image-988" />I´am from Austria von Reinhard Fendrich kann sicherlich als zweite Bundeshymne bezeichnet werden. Wobei h&#246;chstwahrscheinlich die meisten &#214;sterreicher eher den Fendrich Text kennen, als den der offiziellen Nationalhymne.</p>
<p>Und Eines gleich vorab. <strong>Austropop</strong> hat nichts mit Volksmusik zu tun, sondern ist eine Musikgenre aus vielen unterschiedlichen musikalischen Richtungen. Falco, Fendrich, Kurt Ostbahn, Jazz Gitti und Hubert von Goisern, also die Vertreter des Austropop in eine Definition zu pressen, w&#228;re ein Ding der Unm&#246;glichkeit. Sie alle haben &#246;sterreichische Musikgeschichte geschrieben. Und dieser wird als Austropop zusammengefasst. Ob bitter ernst, heiter oder ironisch, der <strong>Austropop</strong> hat viel zu bieten.</p>
<p><strong>Die Bl&#252;tezeit des Austropop</strong><br />
Wobei schon zugeben werden muss, dass die Bl&#252;tezeit der &#246;sterreichischen Musik in den 70iger und 80iger Jahren des 20. Jahrhunderts zu finden ist. Und es war vielleicht typisch &#246;sterreichisch, eine kleine Widerstandsbewegung gegen die dominierende Musiksprache, dem Englischen. Vor allem der Radiosender &#214; 3, hat die Musikrichtung in der Anfangszeit sehr gef&#246;rdert. Und wenn man schon Widerstand leistete, ja dann zur Abwechslung mit voller Konsequenz. So wurde (und wird) nicht Hochdeutsch gesungen, nein es wird in den zahlreichen &#246;sterreichischen Dialekten musiziert.</p>
<p>Die Texte auf Hochdeutsch w&#252;rden ihren eigent&#252;mlichen Charme verlieren. <a href="http://www.sts-page.com/(ruu2bl45pc10tl554mmep5bs)/akkorde/akkorde.aspx?36" target="_blank">Gro&#223;vater</a>, <a href="http://www.sts-page.com/(fltnv555kexjqgillswbu445)/texte/text.aspx?18" target="_blank">F&#252;rstenfeld</a>, <a href="http://www.azlyrics.us/115277" target="_blank">Hiatamadl</a> auf Hochdeutsch w&#252;rde sehr holprig klingen. Auch in Deutschland ist der Austropop angekommen. Jedoch wei&#223; so gut wie niemand beim gro&#223;en Bruder mit dem Synonym etwas anzufangen. Aber die Lieder von <a href="http://www.eav.at/" target="_blank">EAV</a>, <a href="http://www.fendrich.at/" target="_blank">Fendrich</a> und Co haben es auch in die Erinnerung von vielen Deutschen eingepr&#228;gt.</p>
<p><strong>Falco – erfolgreichster deutschsprachiger K&#252;nstler in den USA</strong><br />
Der erfolgreichste &#246;sterreichische K&#252;nstler war sicherlich <a href="http://www.falco.at" target="_blank">Falco</a>. Johann H&#246;lzel, so ein b&#252;rgerlicher Name hat es auch in die US-Charts geschafft. Sein Titel Rock Me Amadeus erreichte als erstes und bisher einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Charts. Doch sein Tot gibt bis heute R&#228;tsel auf. 1998 ist der Austropopstar auf der Dominikanischen Republik bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.</p>
<p>F&#252;r alle die mit dem <strong>Austropop</strong> aufgewachsen sind, und wieder eine Auffrischung der Textkenntnisse ben&#246;tigt, der wird mit folgenden Musiktipps seine Freude haben. Die Musik, aber auch andere akustische Ohrw&#252;rmer der 80iger und 90iger Jahre wurde in der Reihe „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0000DKKYK?ie=UTF8&#038;tag=auslandskaern-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B0000DKKYK" target="_blank">Wickie, Slime und Paiper</a>“ auf CD gebrannt. Neben &#246;sterreichischen und internationalen Liedern sind auch Klassiker aus Fernsehen (Mundl, Heinz Conrads, …) und Werbung (R&#246;merquelle, Black and Decker, …) f&#252;r die Ewigkeit festgehalten. Wer sich auch &#252;ber die Hintergr&#252;nde des Austropops interessiert, dem ist die DVD-Serie „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000M5AKOO?ie=UTF8&#038;tag=auslandskaern-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000M5AKOO" target="_blank">Weltber&#252;hmt in &#214;sterreich</a>&#8221; zu empfehlen. Die Folgen wurden bereits auf 3 Sat ausgestrahlt.</p>
<p>Von 1997 bis 2006 haben die Reinhard Fendrich, <a href="http://www.wolfgangambros.at/" target="_blank">Wolfgang Ambros</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Danzer" target="_blank">Georg Danzer</a> mit der Musikband „<a href="http://www.austria3.at" target="_blank">Austria 3</a>“ rotwei&#223;rote Klassiker auf der B&#252;hne pr&#228;sentiert. 2007 ist Georg Danzer nach schwerer Krankheit verstorben. Der <strong>Austropop</strong> lebt aber weiter.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich Informationen</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Austropop" target="_blank">Austropop</a> Wikipedia<br />
<a href="http://www.br-online.de/kultur-szene/thema/alpenrock/austropop.xml" target="_blank">Die 80er | Austropop</a> Bayrischer Rundfunk</p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/1403-orf-radios-diskriminieren-musik-aus-oesterreich/" title="ORF-Radios diskriminieren Musik aus Österreich">ORF-Radios diskriminieren Musik aus Österreich</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Wiener Kaffeehaus-Kultur</title>
		<link>http://www.oesterreichnews.de/37-wiener-kaffeehaus-kultur/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2005 12:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	„Auf der ersten Silbe betont, bezeichnet Kaffee ein Getr&#228;nk, auf der zweiten betont, bedeuten Café und Kaffeehaus in Wien und &#214;sterreich eine Lebensform“, schrieb Hans Weigel 1978. Dieser Satz hat mit Sicherheit bis heute G&#252;ltigkeit: Es gibt in Wien mehr als 700 Kaffeeh&#228;user, nicht mitgez&#228;hlt die zahlreichen Café-Bars, Café-Restaurants und Pizza-Cafés. Darunter befinden sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	„Auf der ersten Silbe betont, bezeichnet Kaffee ein Getr&#228;nk, auf der zweiten betont, bedeuten Café und Kaffeehaus in Wien und &#214;sterreich eine Lebensform“, schrieb Hans Weigel 1978. Dieser Satz hat mit Sicherheit bis heute G&#252;ltigkeit: Es gibt in Wien mehr als 700 Kaffeeh&#228;user, nicht mitgez&#228;hlt die zahlreichen Café-Bars, Café-Restaurants und Pizza-Cafés. Darunter befinden sich ungef&#228;hr 100 klassische Kaffeeh&#228;user, wo die Bedienung noch schwarz-wei&#223; tr&#228;gt und die Einrichtung so einfach ist wie in der „guten, alten Zeit“: Holzboden, Marmortische, simple Sessel und pl&#252;schige B&#228;nke.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/02/kaffee-wien.jpg" alt="" title="Kaffeehauskultur in Wien und &#214;sterreich" width="280" height="140" class="alignleft size-full wp-image-1030" />Jede „Szene“ hat in der Donaumetropole ihr Stammcafé: die Beamten der Ministerien etwa das Café Ministerium am Georg-Coch-Platz, die Kunst-Studenten das Pr&#252;ckel am Stubenring, die Politiker das Landtmann am Dr.-Karl-Lueger-Ring. Im Kaffeehaus wird philosophiert, meditiert, tachiniert, Zeitung gelesen, getratscht, geknutscht, Billard oder Schach gespielt, mit Fremden &#252;ber Gott und die Welt diskutiert und vieles mehr. Ja, und nat&#252;rlich auch Kaffee und Kuchen genossen.</p>
<p>Wien w&#228;re eben „eine zum Mittelmeer gewendete, urspr&#252;nglich r&#246;mische Stadt“, erkl&#228;rte der gro&#223;e Romancier Heimito von Doderer 1960. Deshalb f&#228;nde man in den Wiener Cafés auch „jene meditative Stille und das zweckfreie Vergehen lassen der Zeit, das jeder kennt, der ein orientalisches, ein t&#252;rkisches Café besucht hat.“</p>
<p><strong>Tradition und Trubel</strong><br />
In den beliebtesten Kaffeeh&#228;usern der Stadt merkt man davon allerdings weniger. Zum Beispiel im Café Central in der Herrengasse und im Griensteidl am Michaelerplatz. Das ehemalige Literatencafé Griensteidl, seit 1990 in einem neuen Haus am alten Platz wiederer&#246;ffnet, liegt exakt an der touristischen Pilgermeile Hofburg-Kohlmarkt-Graben-Stephansplatz. Es ist f&#252;r Wien-Besucher der am meisten geeignete Ort, um m&#252;de F&#252;&#223;e auszustrecken und sich mit hei&#223;em Kaffee wieder auf Touren zu bringen.</p>
<p>Das Café Central – seine gro&#223;e S&#228;ulenhalle wurde 1986 aufwendig wiederhergestellt – findet man nur 100 Meter weiter Richtung Uni bzw. Votivkirche. Beide Lokale blicken auf eine lange Tradition zur&#252;ck. Speziell die Atmosph&#228;re des „alten“ Griensteidl ist legend&#228;r: Sieben intensive Jahre, von 1890 bis 1897, war das Café im ehemaligen Palais Dietrichstein Wiens bedeutendste kulturelle „Institution“. Kaum ein namhafter Schriftsteller, Schauspieler, Kritiker, Architekt oder Musiker des Fin de Siècle, der nicht hierher kam. Die bedeutendsten Vordenker der Wiener Moderne gruppierten sich hier fast vollst&#228;ndig um die kleinen Marmortischchen: Hermann Bahr, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus, Hugo Wolf, Fritz Kreisler, Arnold Sch&#246;nberg und viele andere. Ein „verdichtetes System von Energiekreisen“, schrieb Edward Timms, von dem „erstaunliche sch&#246;pferische Energie“ ausging.</p>
<p>1897 fiel das Griensteidl – wie auch die Basteien und zahlreiche Geb&#228;ude am Graben und am Neuen Markt – der Spitzhacke zum Opfer. Halb nostalgisch, halb ironisch klagte Karl Kraus in „Die demolierte Literatur“: „Unsere Literatur sieht einer Periode der Obdachlosigkeit entgegen, der Faden der dichterischen Produktion wird grausam abgeschnitten.“ Zum Gl&#252;ck existierten andere Cafés weiter. Die Stammg&#228;ste des Griensteidl &#252;bersiedelten ins Café Central.</p>
<p><strong>Wiener Kaffeespezialit&#228;ten:</strong></p>
<p>    * Mokka: (kleiner) schwarzer Kaffee, stark, ohne Milch<br />
    * Melange: halb Milch, halb Kaffee, oft mit Schlagobershaube<br />
    * Cappuccino: starker Kaffee mit viel Milch, mit einer Haube aus gesch&#228;umter Milch und Schokostreuseln<br />
    * Kapuziner: (gro&#223;er) schwarzer Kaffee mit einem Schuss Milch<br />
    * Franziskaner: (lichte) Melange mit Schlagobershaube<br />
    * Einsp&#228;nner: Mokka im Glas, mit Schlagobers<br />
    * Fiaker: Mokka im Glas mit einem Schuss Rum<br />
    * T&#252;rkischer: ein auf t&#252;rkische Art, also ungefiltert zubereiteter Mokka</p>
<p><a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/wien"><img src='http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/02/wien-guide-kl.jpg' alt='Wien Guide' /></a></p>
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