Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde das Wiener Burgtheater mit einem pathetisch ausgewählten Stück im Jahr 1955 nach seinem Wiederaufbau eröffnet. Der Name: „König Ottokars Glück und Ende“ von Franz Grillparzer. Ein Stück über einen machttrunkenen König, dessen Fall durch seine Beweggründe bereits im Vorhinein besiegelt scheint.
Patriotismusspritze für Österreich
Dieses Stück wurde aufgrund seines [...]
Sein Bild hing noch bis vor kurzem in der Parteizentrale der ÖVP. Die Rede ist von Engelbert Dollfuß, dem Erfinder des Austrofaschismus, welcher in der heutigen geschichtlichen Betrachtung sehr zwiespältig wahrgenommen wird.
Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein ist durch den Boom der Flugschriftenliteratur zu einer Figur der deutschen Geschichte geworden, wie es sie kein zweites Mal gibt. Historiker und Lyriker wussten seit der Mitte des 17. Jahrhunderts die Dramatik und Pathetik seiner persönlichen Entwicklung in Charakter und Staatsangelegenheiten zu schätzen. Wallenstein wurde durch seinen opportunistischen und [...]
Die frühe Neuzeit wurde in Mitteleuropa stark geprägt durch Veränderungen hin zum modernen Staat und fand einen ihrer traurigen Höhepunkte im noch heute, als kollektives Trauma verbliebenen, dreißigjährigen Krieg.
Seine Eckdaten sind innerhalb und außerhalb der deutschen Schulen wohl bekannt. 1618 löste ein Ständeaufstand in Böhmen das Europa umwälzende Kriegsereignis aus, 1648 besiegelten die Mächte [...]
Wer Wien verstehen will, sollte auf keinen Fall die Aufführung eines Nestroy Stückes versäumen und dies wird nicht schwierig sein, denn Johann Nepomuk Nestroy hat in dieser Stadt immer Saison und das an den größten und wichtigsten Bühnen der Stadt, welche wiederum zu den wichtigsten Bühnen des deutschen Sprachraums gehören.
Der Boden des Ateliers ist übersät von Skizzen und übermannshohen Stapeln von Studienblättern, darüber laufen achtlos zahlreiche Katzen und inmitten dieses chaotischen Raums sitzt jeden Tag Gustav Klimt und malt von früh bis spät.
„In mir fließt altes, deutsches Blut, und oft spür´ ich der Vorfahren Wesen in mir.
Das Attentat in Sarajewo, verübt von Gavrilo Princip im Frühsommer des Jahres 1914, bei dem der Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin Gräfin Chotek zu Tode kamen, war eine Tragödie mit vielen Facetten.
Die wohl bekanntesten drei Worte Leopold Figls waren 1955 der Startschuss für die zweite Republik: Österreich ist frei. Vom Balkon des Belvedere aus verkündet er am 15. Mai 1955 die Unterzeichnung des Staatsvertrages, an dessen Gelingen er maßgeblich beteiligt war. Aber wer war Figl?Natürlich ist er den Schülerinnen und Schülern bekannt als (Mitbe-)Gründer der [...]
Das österreichische Trio namens „maschek“, das sich eigentlich nicht gerne als Satiriker bezeichnen lässt, hat beim Amtsantritt von Alfred Gusenbauer eine Puppen-Show mit dem bezeichnenden Namen „Beim Gusenbauer“ ins Leben gerufen.