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	<title>Österreich News &#187; Österreich Brauchtum</title>
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	<description>Das österreichische Magazin in Deutschland</description>
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		<title>„Stanz brennt!&#8221; am 6. September 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 08:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	N&#252;chtern betrachtet ist Stanz ein 600-Seelen-Dorf oberhalb von Landeck. Ohne richtigen Ortskern, aber mit gepflegten und gut erhaltenen alten H&#228;usern und traumhaften Obstwiesen &#8211; darauf schon mal ein „Schnapserl&#8221;! Des Weiteren liegt der Ort auf der Sonnenseite der Ferienregion TirolWest, das milde Klima erinnert an den S&#252;den Tirols. Mindestens sechs Stunden am Tag, behaupten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	N&#252;chtern betrachtet ist Stanz ein 600-Seelen-Dorf oberhalb von Landeck. Ohne richtigen Ortskern, aber mit gepflegten und gut erhaltenen alten H&#228;usern und traumhaften Obstwiesen &#8211; darauf schon mal ein „Schnapserl&#8221;! Des Weiteren liegt der Ort auf der Sonnenseite der Ferienregion TirolWest, das milde Klima erinnert an den S&#252;den Tirols. Mindestens sechs Stunden am Tag, behaupten die Stanzer, lacht die Sonne vom Himmel direkt auf die Apfel- und Zwetschkenb&#228;ume der Stanzer Obstg&#228;rten. Dadurch erlangen die Fr&#252;chte eine Reife, die ihresgleichen sucht &#8211; das ist doch wohl noch ein „Schnapserl&#8221; wert!</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3866" style="margin: 5px;" title="schnappsbrennerei in stanz" src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2009/08/schnappsbrennerei-in-stanz.jpg" alt="schnappsbrennerei in stanz" width="300" height="200" />Von der Obsternte leben die Dorfbewohner &#252;brigens seit Jahrhunderten, und genauso lange brennen sie ihren Schnaps. In &#252;ber 1000 Meter H&#246;he, so hoch liegt Stanz im &#220;brigen, sagt man ja bekanntlich „Du&#8221; zu einander &#8211; und &#8211; greift bei Begr&#252;&#223;ungs- und Abschiedszeremonien gern zu einem „Schnapserl&#8221;. Also: noch einen, bitte!</p>
<p>Nicht mehr ganz so n&#252;chtern betrachtet, k&#246;nnte man annehmen, Stanz sei ein Dorf von Saufbolden. Alle paar Meter trifft man auf Schilder, die auf eine Brennerei oder Schnapsverkauf hinweisen. Der Schein tr&#252;gt nicht: Von 150 Haushalten &#252;ben 64 aktiv ihre Brennereirechte aus. Doch die Gr&#252;nde sind bodenst&#228;ndig: So alt wie die Obsternte ist, so alt sind auch manche Brennrezepte, &#252;berliefert durch viele Generationen.</p>
<p>Mittlerweile wurde Stanz zum ersten Brennereidorf &#214;sterreichs ernannt. Ein Titel, der weniger mit der Zahl der hochprozentigen Handwerksbetriebe zu tun hat, als mit der Qualit&#228;t, die dort die Destillierkessel verl&#228;sst. Denn die Produkte der Stanzer Schnapsbrenner sind hoch dekoriert. Allein die Qualit&#228;t der Zwetschken hat der Gegend den Titel „Genussregion &#214;sterreichs&#8221; eingehandelt. Dabei ist der Stanzer Schnaps erst seit einem guten Jahrzehnt &#252;berhaupt in aller Munde. Als Schnapsbrenner Christoph K&#246;ssler &#252;ber den Eigenbedarf hinaus produzierte und begann, seine Produkte zu vermarkten. Heute besitzt er einen modernen Vorzeige-Betrieb, der stilvoll in umgebauten Stadel des bekannten Jakob-Prandtauer-Hauses eingebettet ist. Der Betrieb steht Besuchern offen, wenn K&#246;ssler neben seinen Klassikern 40 weitere Schnapssorten brennt. Bei ihm landen auch Karotten und Bananen im Kessel.</p>
<p>Seine Kollegen sind bodenst&#228;ndiger geblieben und setzen weiterhin auf die traditionelle Veredelung des Obstes. So unterschiedlich ihre Methoden und Technik auch sein m&#246;gen, eines eint alle Stanzer Schnapsbrenner: die Liebe zu ihrer Arbeit und zu ihrem Produkt. Viele lassen sich dabei &#252;ber die Schulter schauen, laden ein zur Brennereibesichtigung und Schnapsverkostung. Und einmal im Jahr widmen sie ihrer Tradition ein gro&#223;es Fest: „Stanz brennt!&#8221; Am 6. September 2009 ist das ganze Dorf wieder auf den Beinen, 15 Schnapsbrennereien &#246;ffnen ihre Betriebe, eine Zwetschken-K&#246;nigin wird gew&#228;hlt, es gibt Wettspiele, Musik und Tanz. Und nat&#252;rlich jede Menge Kulinarisches vom Zwetschkenkuchen &#252;ber Marmelade bis hin zum Schnaps. Na, dann nehmen wir doch noch einen!</p>
<p>Dieses Jahr gibt es f&#252;r das Brennereidorf einen weiteren H&#246;hepunkt &#8211; das erste &#8220;Stanzer Kochbuch&#8221; das in Zusammenarbeit mit der Tourismusfachschule erarbeitet wurde. &#220;ber 100 Kochrezepte und zahlreiche Neukreationen rund um die Stanzer Zwetschke und ihre Vielseitigkeit, werden pr&#228;sentiert.</p>
<p>F&#252;r Urlauber ist Stanz und die Ferienregion TirolWest idealer Ausgangspunkt f&#252;r viele Freizeitaktivit&#228;ten wie Rad fahren, Wandern oder Ski fahren im Winter. Es lockt der nahe gelegene Naturpark Kaunergrat sowie ein abwechslungsreiches Kulturprogramm in der Region. In Stanz selbst bieten einige Gastwirte Ferienwohnungen an, in den Nachbard&#246;rfern sowie in Landeck gibt es weiter Unterk&#252;nfte bis hin zu Vier-Sterne-Hotels.</p>
<p>Wer sieben N&#228;chte bleibt, bekommt f&#252;r zwei Tage ein GPS Ger&#228;t kostenlos ausgeliehen und die TirolWestCard mit vielen Verg&#252;nstigungen gratis obendrauf. Im 3-Sterne-Hotel sind die sieben N&#228;chte ab 266,- Euro, in der Fr&#252;hst&#252;ckspension ab 122,- Euro und in der Ferienwohnung f&#252;r vier Personen ab 79,- Euro pro Person buchbar.</p>
<p>Mehr Information: Tourismusverband TirolWest, A-6500 Landeck, Postfach 55, Telefon: +43(0)5442-65600, Fax: +43(0)5442-6560015, Internet: www.tirolwest.at, E-Mail: info@tirolwest.at.</p>
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		<title>Ostern in &#214;sterreich</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 17:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[ 	Die fr&#246;hlichen Br&#228;uche rund um das Ei, dem Symbol des Lebens, gibt es im christlichen Brauchtum seit vielen Jahrhunderten. In &#214;sterreich erfreuen sich die (&#252;berwiegend kleinen) Menschen allerdings erst seit dem letzten Jahrhundert in nennenswerter Weise der gelebten Geschichte.
W&#228;hrend die „Kurzen“ beim Eiersuchen Spa&#223; haben und dem dabei ausfindig gemachten schokoladigen Osterhase gerne mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die fr&#246;hlichen Br&#228;uche rund um das Ei, dem Symbol des Lebens, gibt es im christlichen Brauchtum seit vielen Jahrhunderten. In &#214;sterreich erfreuen sich die (&#252;berwiegend kleinen) Menschen allerdings erst seit dem letzten Jahrhundert in nennenswerter Weise der gelebten Geschichte.<span id="more-1094"></span></p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/03/jesus-kreuz.jpg" alt="" title="Ostern in &#214;sterreich - Jesus mit Kreuz" width="201" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1095" />W&#228;hrend die „Kurzen“ beim Eiersuchen Spa&#223; haben und dem dabei ausfindig gemachten schokoladigen <a href="http://oesterreich.orf.at/stories/261944/" target="_blank">Osterhase</a> gerne mal in die s&#252;&#223;en &#214;hrchen bei&#223;en, fasziniert die erwachsenen &#246;sterreichischen Osterfans das lodernde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osterfeuer" target="_blank">Osterfeuer</a>. So ist f&#252;r jeden Feiergeschmack immer das passende dabei.</p>
<p><strong>Ostern in &#214;sterreich</strong><br />
Neben diesen &#246;sterlichen Grundlagen sind der Osterbrunnen, die Ostermesse, das Eierschieben, die Osterkerze und das Eierpecken zu benennen. &#214;rtlich k&#246;nnen nat&#252;rlich noch weitere Br&#228;uche dazukommen, was sich am nachfolgend ausgef&#252;hrten Beispiel <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/kaernten">K&#228;rnten</a> besonders eindr&#252;cklich verdeutlichen l&#228;sst.</p>
<p><strong>Ostern in K&#228;rnten</strong><br />
Anl&#228;sslich der K&#228;rntener Palmbuschenweihe werden am Palmsonntag Weidenruten in die Kirche getragen und geweiht. Die geweihten Palmbuschen sind anschlie&#223;end begehrte universelle Gl&#252;cksbringer f&#252;r Heim und Hof.</p>
<p>Am Karfreitag gehen in K&#228;rnten die Kinder mit den Karfreitagsratschen um und erzeugen damit einen Heidenl&#228;rm, der die Menschen f&#252;r die schweigenden Kirchenglocken entsch&#228;digen soll.</p>
<p><strong>Kulinarische K&#246;stlichkeiten zu Ostern</strong><br />
Anl&#228;sslich der K&#228;rntner Fleischweihe segnet der Pfarrer Schinken, Meerrettich, Eier und <a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/aufgegabelt/rezepte/07894/index.html" target="_blank">Reindling</a> (einen Hefekuchen mit Zimt, Zucker und Rosinen) f&#252;r die traditionelle Osterjause, die die Fastenzeit in maximaler lukullischer &#220;ppigkeit beendet. Beim dazugeh&#246;rigen Eierpecken schlagen sich die Kontrahenten gegenseitig auf die bunten Eier. Wer zuerst „geknackt“ wird, verliert sein Ei an den stabileren und bruchfesteren Gegner. Keine Sorge – Eier sind auch in gelegentlichem &#220;berma&#223; genossen durchaus der Gesundheit nicht abtr&#228;glich.</p>
<p><strong>Osterfeuer</strong><br />
Die Nacht zum Ostersonntag ergl&#252;ht in allgegenw&#228;rtig z&#252;ngelnden Osterfeuern, die von der Wiederauferstehung des Herrn k&#252;nden sollen. Heute darf augenzwinkernd gemutma&#223;t werden, dass nicht wenige verkappte Pyromanen hier ihre Erf&#252;llung im Brauchtum finden.</p>
<p>In G&#246;sseling (K&#228;rnten) werden in der <em>Ostern</em>acht Riesenfackeln von jungen Kerlen  &#252;ber die Felder getragen. Das vertreibt in der Folge die Gefahr Ernte sch&#228;digenden Hagels, beg&#252;nstigt ertragreiche Ernten und h&#228;lt die Nutztiere gesund und munter. Allgemein wird die reinigende Kraft des halbwegs kontrollierten Feuers in geselliger Runde beschworen.</p>
<p>Aber heiliges Feuer geht auch kleiner. Die traditionelle gro&#223;e wei&#223;e Osterkerze besteht aus Wachs und wird von einem gro&#223;en roten Kreuz, einem Alpha (Anfang) und Omega (Ende) geschm&#252;ckt. Der Priester entz&#252;ndet sie rituell und bringt mit ihr buchst&#228;blich das Licht Gottes in alle H&#228;user.</p>
<p><strong>Kugelstechen in Judendorf</strong><br />
Am Ostermontag treffen sich die Burschen Judendorfs zum wettk&#228;mpfenden Kugelstechen, um bei den h&#246;heren M&#228;chten den Segen der Fruchtbarkeit zu erbitten. Und es gibt noch mehr Osterbr&#228;uche, die ihre deutlichen Anforderungen an die sportliche Fitness stellen. Am 3.4. und 4.4 2008 verwandelt sich die Wallfahrt auch heuer wieder in Form des „Dreinagelfreitag“ in einen „Wall-Lauf“. Dabei wird der drei N&#228;gel gedacht, die Jesus ans Kreuz fixierten.</p>
<p>In unmittelbarem Zusammenhang mit dem Dreinagelfreitag steht der <a href="http://www.oesterreichnews.de/vierbergelauf-kaerntner-wallfahrt-mit-tradition/62">K&#228;rntner Vierbergelauf</a> &#8211; ein alter K&#228;rntner Brauch, der den Magdalensberg, den Ulrichsberg, den Veitsberg und den Lorenziberg zum rituell sportlichen Thema macht. Dabei legen viele tausend „Vierbergler“ die 50 Kilometer lange Tour unter Abhaltung von Messen und Andachten zur&#252;ck und empfinden dabei hautnah die Leiden von Jesus Christus nach. Der Lohn der Strapazen ist die Erf&#252;llung jener geheimen W&#252;nsche, die w&#228;hrend des Pilgerns im beanspruchten Herzen bewegt werden, sowie die Befreiung von Schuld, m&#246;glicherweise sogar eine Dauereintrittskarte ins Paradies. Und die wohltuende Gewissheit, dass durch die engagierte Aufrechterhaltung dieser &#246;sterlichen Tradition die Erde nicht untergehen kann.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrend Links:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich Informationen</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich/kaernten">K&#228;rnten</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/weihnachten-in-oesterreich/526">Weihnachten in &#214;sterreich</a></p>
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		<title>Fasching in &#214;sterreich</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 20:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich Brauchtum]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
		<category><![CDATA[Villacher Fasching]]></category>

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		<description><![CDATA[Fasching in &#214;sterreich: Deutsche und &#246;sterreichische Narren haben einander inspiriert. Das hat in den letzten Jahren zu einer Angleichung gef&#252;hrt, so dass wir heute in der n&#228;rrischen Grundstruktur kaum noch Unterschiede bemerken. Aber wie feiern nun die &#214;sterreicher den Fasching?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In den Tagen zwischen dem „Weihnachtszw&#246;lften“ (so hei&#223;t der 6. Januar, das Dreik&#246;nigsfest, in <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich</a>) und dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch rast in der Faschingshochburg <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich</a> der B&#228;r im Kettenhemd &#8211; und alle rasen mit. In der Steiermark wird der B&#228;r sogar gejagt. V&#246;llerei und Frohsinn verwandeln eine ganze Nation in einen lachenden, singenden und tanzenden Hexenkessel. Ob daheim bei der TV-Faschingssitzung oder live mittendrin im „Gschnas“ (Maskenball), hier st&#252;rzen sich alle ins bunte Vergn&#252;gen. Singen, Tanzen, sich maskieren, an Faschingsumz&#252;gen teilnehmen und das lustvolle Leben von der ganz prallen Seite nehmen – das ist Fasching pur in &#214;sterreich.</p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2008/01/villacher-fasching.jpg" alt="" title="Fasching in &#214;sterreich - Foto villacher-fasching.at" width="280" height="180" class="alignleft size-medium wp-image-612" /><strong>Drei Tage voller Lebensfreude</strong><br />
Die Sicherstellung des leiblichen Wohls ist f&#252;r die Faschingszeit oberstes Gebot. Speisekammer und Keller sollen schlie&#223;lich leer sein, wenn die Zeit der Besinnung und des Fastens beginnt. <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreicher-moegen-die-faschingszeit/699">&#214;sterreichische Narren</a> schlemmen deshalb ungehemmt und feiern feucht fr&#246;hlich. Die nahrhaften <a href="http://www.ichkoche.at/cms/rezepte/detail.html?id=13879" target="_blank">Krapfen</a> (Kreppel, Berliner) bereichern dabei traditionell jedes opulente Faschingsbuffet.</p>
<p>Das n&#228;rrische Treiben beginnt mit dem &#8220;foasten&#8221; Donnerstag und steigert kontinuierlich sein Tempo, um dann in den &#8220;Drei heiligen Faschingstagen&#8221; (Sonntag bis Dienstag vor dem Aschermittwoch) zum siedenden H&#246;hepunkt zu kommen.</p>
<p><strong>Vom Nachbarn abgeschaut</strong><br />
Deutsche und &#246;sterreichische Narren haben einander inspiriert. Das hat in den letzten Jahren zu einer Angleichung gef&#252;hrt, so dass wir heute in der n&#228;rrischen Grundstruktur kaum noch Unterschiede bemerken. Was dem <a href="http://www.oesterreichnews.de/koeln-hochburg-karneval-deutschland/498">Deutschen Jecken</a> der <a href="http://www.oesterreichnews.de/koeln-hochburg-karneval-deutschland/">rheinische Karneval</a>, ist dem &#214;sterreicher der Villacher Fasching. Beide unterhalten ihr Narrenvolk mit Faschingsgilden, Prinzenpaaren, Umz&#252;gen und Prunksitzungen. Dennoch sind in &#214;sterreich einige regionale Sonderformen erhalten geblieben. Im s&#252;d&#246;stlichen &#214;sterreich gibt es das Blochziehen und im Murtal das <a href="http://homes.tiscover.at/project/themen/archiv_artikel...1.html?id=74643&#038;_blid=&#038;_thema=20271&#038;_thues=25271&#038;_rub=25393" target="_blank">Faschingsrennen</a> und B&#228;renjagen. Der Ebenseer &#8220;Fetzenfasching&#8221; ist weit &#252;ber die Landesgrenzen ber&#252;hmt. Im <a href="http://orf.bergfex.at/detail/1122/" target="_blank">Ausseer Fasching</a> laufen &#8220;Pless&#8221;, &#8220;Trommelweiber&#8221; und &#8220;Flinserl&#8221; bei den Umz&#252;gen mit, deren deutsches Pendant in den „Schwellk&#246;ppen“ („Schwelles“) gesehen werden kann. In manchen Faschingsjahren k&#246;nnen sich die Narren auch an den gro&#223;en Umz&#252;gen der <a href="http://www.sagen.at/doku/forcher/fasnacht.html" target="_blank">Tiroler Fasnacht</a> erfreuen, die ihre typischen Masken pr&#228;sentieren und dann auch deren Namen tragen. Da gibt es das &#8220;<a href="http://www.schleicherlaufen.at/" target="_blank">Schleicherlaufen&#8221;</a> in Telfs, das &#8220;<a href="http://www.fasnacht.at/" target="_blank">Schemenlaufen</a>&#8221; in Imst, das &#8220;Schellerlaufen&#8221; in Nassereith, das &#8220;Muller-&#8221; bzw. &#8220;Huttlerlaufen&#8221; in Thaur und das &#8220;<a href="http://www.uibk.ac.at/volkskunde/infoservice/wampelerreiten.html" target="_blank">Wampelerreiten</a>&#8221; in Axams. Und nat&#252;rlich &#252;berall <a href="http://www.top.wien.at/ballkalender/" target="_blank">B&#228;lle, B&#228;lle, B&#228;lle</a>. Besonders in Wien. Hier kann man jeden Tag auf einen Ball gehen. Der bekannteste davon ist zweifelsohne der <a href="http://www.staatsoper.at/Content.Node2/home/opernball/192.php" target="_blank">Wiener Opernball</a>, ein Magnet f&#252;r Promis jedweder Schattierung. Wer es nicht so glamour&#246;s liebt, kann den traditionellen <a href="http://www.ganz-muenchen.de/tourist/reisen/reiseziele/oesterreich/ferienregion/tirol/alpbachtal_und_tiroler_seenland/fasching/infos.html" target="_blank">Opernball in Alpbach</a> besuchen. Dieser „kleine Bruder“ des Wiener Opernballs wartet nicht mit den echten Promis, sondern mit deren „Masken“ auf. Wer aber lieber l&#228;uft als tanzt, hat Spa&#223; beim traditionellen maskierten <a href="http://www.alpbachtal.at/at/guide/142761sy,de,SCH1/objectId,EVT1268326at,curr,EUR,parentId,RGN534at,season,at2,selectedEntry,event/intern.html" target="_blank">Fassdaubenlauf </a>auf den Kramsacher Pisten.</p>
<p>All dieser &#220;bermut verlangt schlie&#223;lich nach einem Schuldigen, dem man die n&#228;rrischen Ausschreitungen samt und sonders zur Last legen darf. Seine &#246;ffentliche Hinrichtung entschuldigt alles, was in den letzten Tagen passiert ist und l&#228;sst die Menschen gel&#228;utert in die Fastenzeit gehen. Damit der Schuldige sich nicht verteidigt, muss es eine Puppe sein. Diese wird, je nach regionaler Tradition, begraben oder verbrannt. Hier und da wird auch eine „Geldbeutelw&#228;sche“ am Aschermittwoch durchgef&#252;hrt.</p>
<p>Auch in <a href="http://www.oesterreichnews.de/thema/deutschland">Deutschland</a> endet der Fasching mit dem Aschermittwoch und auch hier wird ein Stroh-Mann gebraucht. So verbrennt der „Nubbel“ als allein Verantwortlicher f&#252;r alle S&#252;nden. In D&#252;sseldorf und Umgebung wird der „Hoppeditz“ beerdigt, um zu demonstrieren, dass von nun an Schluss ist mit Lustig.</p>
<p>In Teilen von Tirol und Vorarlberg endet der Fasching allerdings sp&#228;ter, n&#228;mlich erst am 1. Sonntag in der Fastenzeit. An diesem Tag wird neben Holzst&#246;&#223;en auch eine Puppe, die &#8220;Hex&#8221;, in Brand gesteckt und brennende Holzscheiben werden mit Stangen in das Tal geschlagen („<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scheibenschlagen" target="_blank">Scheibenschlagen</a>“).</p>
<p><strong>Der Villacher Fasching</strong><br />
Der traditionsreiche <a href="http://www.villacher-fasching.at/" target="_blank">Villacher Fasching</a> fand erstmals im Jahre 1867 statt. Hunderte maskierte Teilnehmer und eine hoch zufriedene Villacher Kaufmannschaft sollten sich ab jetzt jedes Jahr einen Spa&#223; daraus machen, mit einem Augenzwinkern n&#228;rrische Verunglimpfungen zu pr&#228;sentieren.</p>
<p>Im Jahr 1908 wurde der Fasching erstmals durch den &#8220;Villacher Bauernball&#8221; bereichert, der sich in 1955 zum &#8220;<a href="http://www.oesterreichnews.de/villach-informationen-ueber-die-draustadt/50">Villacher</a> Fasching&#8221; neuer Zeitrechnung weiterentwickelte. Das war die eigentliche Geburtsstunde der neuen Sonne am Faschingshimmel. Bereits drei Jahre sp&#228;ter nahmen schon 50 Lokale am n&#228;rrischen Treiben unter dem Motto &#8220;Fasching in ganz Villach&#8221; teil. Der dazugeh&#246;rige &#8220;Faschingsumzug&#8221; war und blieb eine sensationelle Schau und fiel im Jahr 1960 anl&#228;sslich des 900. Geburtstags der Stadt Villach nat&#252;rlich besonders prunkvoll aus.</p>
<p>Die ungebremste Begeisterung der Villacher Narren machte im Jahr 1961 die erste &#8220;<a href="http://www.oesterreichnews.de/haider-zensur-villacher-fasching/732">Villacher Faschingssitzung</a>&#8221; m&#246;glich, die bereits im Radio &#252;bertragen wurde. Zwei Jahre sp&#228;ter konnten auch die Zuschauer daheim dank des <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreichische-medien-tv-sender-magazine-zeitungen/1079">&#214;sterreichischen Fernsehens</a> zum ersten Mal bei Ausschnitten aus einer Faschingssitzung mitlachen. In 1964 wurde die &#8220;Villacher Faschingsgilde&#8221; dann ein selbst&#228;ndiger Verein, der wenig sp&#228;ter dem &#8220;Bund &#214;sterreichischer Faschingsgilden&#8221; beitrat. Es ist das unumstrittene Verdienst des Villacher Fasching, auch den Rest von &#214;sterreich n&#228;rrisch gemacht zu haben. In K&#228;rnten und weiteren Bundesl&#228;ndern schossen Faschingsgilden à la Villach wie Pilze aus dem Boden. Die Villacher erschufen einen einmaligen Fasching, der ganz &#214;sterreich erfreut und sich dennoch bis heute sein  Lokalkolorit erhalten hat. Der &#8220;Villacher Fasching&#8221; geh&#246;rt inzwischen zu den &#228;ltesten regelm&#228;&#223;igen Programmpunkten mit h&#246;chsten Einschaltquoten im <a href="http://www.orf.at" target="_blank">ORF</a>. Die Villacher Faschingsgilde mit dem Namen LEI-LEI ist absoluter Kult.</p>
<p><strong>Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreicher-moegen-die-faschingszeit/699">&#214;sterreicher m&#246;gen die Faschingszeit</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/koeln-hochburg-karneval-deutschland/498">Karnevalshochburg K&#246;ln</a><br />
<a href="http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.f/f100418.htm" target="_blank">Fasching in &#214;sterreich</a> (AEIOU)<br />
<a href="http://www.reise-blog.at/?p=1062" target="_blank">Lasst die Narren von der Leine</a> (Reiseblog.at)<br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/weihnachten-in-oesterreich/526">Weihnachten in &#214;sterreich</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/ostern-in-oesterreich/1094">Ostern in &#214;sterreich</a></p>
<ul class="related_post"><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/498-koeln-hochburg-karneval-deutschland/" title="Köln – Hochburg des Karnevals in Deutschland">Köln – Hochburg des Karnevals in Deutschland</a></li><li><a href="http://www.oesterreichnews.de/24-rheinland-pfalz-informationen/" title="Rheinland-Pfalz Informationen">Rheinland-Pfalz Informationen</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten in &#214;sterreich</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2007 17:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich Brauchtum]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten in &#214;sterreich, dass ist Christkind, nicht Weihnachtsmann. Naja zumindest hat der Weihnachtsmann noch nicht die &#220;berhand gewonnen. In &#214;sterreich wird Brauchtum gro&#223;geschrieben und das erkennt man auch an den vielen Zeremonien und Spezialit&#228;ten in der Adventzeit. Genau in &#214;sterreich hei&#223;t es Adventzeit und nicht Adventszeit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Weihnachtsfest hat in <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich</a> einen sehr hohen Stellenwert mit vielen alten Br&#228;uchen. Allen voran bringt schlicht und einfach das liebe Christkind die Geschenke anstatt des Weihnachtsmanns. Es existiert sogar ein Verein („<a href="http://www.pro-christkind.at/">Pro Christkind</a>“), welcher die &#246;sterreichische Christkind-Tradition und damit den eigentlichen religi&#246;sen Sinn von Weihnachten gewahrt wissen will.<span id="more-526"></span></p>
<p><img src="http://www.oesterreichnews.de/wp-content/uploads/2007/12/kind-christbaum.jpg" alt="" title="Weihnachten in &#214;sterreich" width="280" height="180" class="alignleft size-medium wp-image-527" />Weihnachten in &#214;sterreich ist anders, wie man bereits an den einzelnen Begriffen merkt. Der Adventskranz wird hier Adventkranz (ohne „s“) genannt, ebenso wie der Advent(s)kalender &#8211; und anstatt „an“ Weihnachten sagt man auf &#246;sterreichisch „zu“ Weihnachten. Doch welche weihnachtlichen Traditionen pflegt man in &#214;sterreich noch?</p>
<p><strong>Die Adventzeit</strong><br />
Die amerikanischen Gepflogenheiten haben auch vor dem traditionsbewussten <a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich</a> nicht Halt gemacht. Manchmal glaubt man sich auch hier bereits im Oktober mitten in der Weihnachtszeit: Kaum ist der Osterhase in den warmen S&#252;den abged&#252;st, lugt schon bald  der Nikolaus aus den Regalen. Bereits Ende November werden flei&#223;ig Adventkr&#228;nze mit echten Tannenzweigen gebunden, mit Kerzen, Schleifen und anderen Zweigen verziert. Die Adventzeit beginnt dann am ersten Adventsonntag, wenn an den Adventkr&#228;nzen die erste von vier Kerzen entz&#252;ndet wird. Um die Wartezeit auf das Christkind zu verk&#252;rzen, d&#252;rfen die Kinder ab dem 1. Dezember jeden Tag ein Fensterchen am Adventkalender, meist mit Schokolade gef&#252;llt, &#246;ffnen. Am 4. Dezember, dem Fest der „Heiligen Barbara“ werden Kirschzweige abgeschnitten und in Vasen mit frischem Wasser gestellt. Bl&#252;hen die Barbara-Zweige zu Weihnachten, so sagt der Volksmund, wird es im n&#228;chsten Jahr eine Hochzeit geben. Der 8. Dezember, dem Fest von „Maria Empf&#228;ngnis“, ist eigentlich ein Feiertag. Seit nunmehr etwas mehr als 10 Jahren jedoch ist er zum gr&#246;&#223;ten Einkaufstag in der Vorweihnachtszeit geworden. Die Gesch&#228;fte &#246;ffnen allerdings aus „R&#252;cksicht“ auf die Kirche erst um 10 Uhr ihre Pforten. Doch halt, bereits am 5. Dezember wird die Wartezeit auf das Christkind f&#252;r die Kinder unterbrochen.</p>
<p><strong>Der Vorbote  des Christkinds</strong><br />
Der Heilige Nikolaus, dessen Vorbild ein wohlt&#228;tiger Bischof war, kommt mit seinem furchterregenden Begleiter, dem Krampus, am Abend des 5. Dezembers ins Haus. Der Nikolaus mit wei&#223;em Rauschebart, Nikolausm&#252;tze und Stab l&#228;sst sich von den Kindern Gedichte aufsagen, bevor er dann aus seinem Jutesack die kleinen Geschenke verteilt. Der Krampus mit seinen rasselnden Ketten, seinem Fellgewand, der Angst einfl&#246;&#223;enden, an einen Teufel erinnernden Maske und der Rute kommt allerdings nur bei den schlimmen Buben zum Einsatz. Vielerorts gibt es in den Tagen um den 5. Dezember oft ein lustiges Treiben beim Krampus- oder Perchtenlauf, wo sich gar schaurige Gestalten pr&#228;sentieren.</p>
<p><strong>Kekse-Backen und Wunschzettel schreiben – eine alte Tradition</strong><br />
Die Vorweihnachtszeit wird in &#214;sterreich auch dazu gen&#252;tzt, um wieder Glanz ins eigene Heim zu bringen: Es wird gewienert und geputzt, gebastelt, dekoriert und vor allem gebacken. Vanillekipferl, Lebkuchen, Zimtsterne, Brat&#228;pfel&#8230; aus den Backstuben duftet es verf&#252;hrerisch nach frisch gebackenen Keksen. F&#252;r die Kinder ist es an der Zeit, dem lieben Christkind einen Wunschzettel zu schreiben. Dieser wird am Abend auf das Fensterbrett gelegt, um meist noch in der selben Nacht von diesem geholt zu werden.</p>
<p>In Christkindl, einem Ort bei Steyr in Ober&#246;sterreich wurde eigens ein Sonderpostamt eingerichtet. Dort besteht seit 1950 die M&#246;glichkeit, Weihnachtsgr&#252;&#223;e via „Christkindl“ mit Sonderpoststempel zu verschicken. Zudem werden ans Christkind gerichtete Briefe standardisiert beantwortet.</p>
<p>Zur Tradition geh&#246;ren auch die unz&#228;hligen Christkindlm&#228;rkte in vielen St&#228;dten und Ortschaften &#214;sterreichs. Der Wiener Christkindlmarkt am Rathausplatz blickt in etwa auf eine 700 Jahre lange Tradition zur&#252;ck.</p>
<p>Neben Kunsthandwerk, Christbaumkugeln, Kitsch und Kerzen, hei&#223;en Maroni und Lebkuchenherzen darf nat&#252;rlich der Punsch oder Gl&#252;hwein an den „Marktstandln“ nicht fehlen.</p>
<p><strong>Das Weihnachtsfest</strong><br />
Das Weihnachtsfest wird am Abend des 24. Dezember begangen, dem “Heiligen Abend“. Doch was passiert noch im Laufe des Tages bis zur Bescherung?<br />
Das Friedenslicht aus Bethlehem wird an diesem Tag von Freiwilligen Organisationen wie der Feuerwehr oder dem Roten Kreuz verteilt. Tradition hat in &#214;sterreich auch die seit 1973 bestehende Aktion „<a href="http://lichtinsdunkel.orf.at">Licht ins Dunkel</a>“, welche seit 1978 j&#228;hrlich im &#246;sterreichischen Fernsehen stattfindet. Hierbei handelt es sich um eine Spendenaktion des &#214;sterreichischen Rundfunks f&#252;r Sozial- und Behindertenhilfe in &#214;sterreich.</p>
<p>Hinter verschlossenen T&#252;ren wird der Christbaum, meist eine echte Tanne, geschm&#252;ckt. Traditionellerweise werden die meisten B&#228;ume je nach Geschmack mit echten Kerzen, bunten Christbaumkugeln, Strohsternen und Naschereien verziert. Wunderkerzen d&#252;rfen nat&#252;rlich auch nicht fehlen.</p>
<p>Kinder verk&#252;rzen sich die Wartezeit mit Fernsehen oder dem Besuch einer nachmitt&#228;glichen Kindermette. Manch ungezogener Bengel versucht oft mit einem Blick durchs Schl&#252;sselloch das Christkind bei seiner Arbeit zu ertappen.</p>
<p>Ist das Christkind – welches &#252;brigens immer durchs Fenster kommt und wieder entschwindet – endlich mit dem Schm&#252;cken des Christbaums fertig, so teilt es dies durch das helle L&#228;uten eines Gl&#246;ckchens mit. Sp&#228;testens dann gl&#228;nzen nicht nur die Lichter am Christbaum, sondern auch die Kinderaugen. Jedes Kind behauptet selbstredend, es „gerade noch“ davonfliegen gesehen zu haben.</p>
<p>W&#228;hrend der Bescherung erklingt „Stille Nacht, Heilige Nacht“, das wohl bekannteste Weihnachtslied, welches seinen Ursprung ebenfalls in &#214;sterreich hat. Den Text dazu verfasste der Salzburger Pfarrer Joseph Mohr, die Noten der Lehrer Franz Xaver Gruber. Am 24.12.1818 fand die Urauff&#252;hrung dieses Liedes statt.</p>
<p>Das Festessen an Heilig Abend besteht bei den meisten Familien aus Karpfen oder Truthahn. Nach der Bescherung macht man sich vielerorts zu Fu&#223; zur mittern&#228;chtlichen Christmette auf. Die Weihnachtsfeiertage, der Christtag und der Stefanitag, werden fast immer damit verbracht, den Verwandten Besuche abzustatten oder selbst Verwandtenbesuche zu empfangen.</p>
<p><strong>Das Ende der Weihnachtszeit</strong><br />
Die Weihnachtszeit selbst endet am 6. J&#228;nner, dem Fest der „Heiligen drei K&#246;nige“. In den Tagen bis dorthin ziehen katholische Jugendliche in morgenl&#228;ndlichen K&#246;nigsgew&#228;ndern von Haus zu Haus und hinterlassen an den T&#252;ren den Haussegen C+M+B („Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus), welcher das B&#246;se abhalten soll. Die meisten Christb&#228;ume werden ebenso bis zu diesem Tage wieder entfernt. Manchmal steht dieser allerdings bis zum 2. Februar in den &#246;sterreichischen Wohnzimmern, dem Tag von Maria Lichtmess, dem eigentlichen Ende der Weihnachtszeit. Aber kaum jemand hat wirklich so lange die Geduld, die jeden Tag neu abfallenden Nadeln wegzuschaffen. Au&#223;erdem sollte dann wirklich Schluss mit dem Weihnachtsfeeling sein, immerhin scharren bereits wieder die (Schoko-)Osterhasen in den Startl&#246;chern&#8230;<br />
<strong><br />
Weiterf&#252;hrende Links:</strong><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/fasching-in-oesterreich/610">Fasching in &#214;sterreich</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/ostern-in-oesterreich/1094">Ostern in &#214;sterreich</a><br />
<a href="http://www.oesterreichnews.de/oesterreich">&#214;sterreich Informationen</a></p>
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