Artikel vom: 6. Januar 2008
Es gibt Geschichten die sind so peinlich und herabwürdigend, wo man überlegen muss diese überhaupt im Netz zu veröffentlichen. Aber ich habe mich entschlossen es zu tun. Ein Freund von mir, auch ein Exilkärntner in Hamburg hat seine Feiertag in der fernen Heimat in Klagenfurt verbracht. Er dachte sich nichts als er in Waidmannsdorf zum Spar fuhr um noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Es gibt ja viele Köstlichkeiten “daham” die es hier in Deutschland einfach nicht gibt.
Auf seinem Fahrzeug sind hinten und vorne Kennzeichen mit HH – montiert. Selbsverständlich sind Sie auch gut leserlich. Er möchte ja schließlich in Österreich noch in Deutschland mit den Cops Stress bekommen. Beim Einpacken der des Einkaufstütesackerl fiel im auf, dass ein äußerst charmanter Mitmensch seine Motorhaube mit Hundekot verschönert hat. Der Ansatz die Hundesch… nicht auf der Straße liegen zu lassen ist ja schon ein guter Anfang. Aber es auf ein parkendes Fahrzeug zu schmeißen ist *ZENSUR* *ZENSUR* *ZENSUR”. Ich sage nur eins “Urlaub bei Freunden”.
Einer von immer mehr Momenten in meinem jungen Leben, wo ich mich für meine Heimat schäme. Es ist natürlich nicht repräsentativ, äähhh oder doch? Denn im deutschnationalen Kärnten fühlen sich viele ganz ttteutsch, aber die “richtigen” Deutschen mag man auch nicht.
Wie krass ist das denn? Unfassbar!
Das ist ja absolut widerwärtig. Wer tut sowas bescheuertes. Wäre mir auch extrem peinlich, wenn meine Nachbarn so etwas bei Autos von Freunden machen würden…
Zuerst einmal liebe Grüße aus dem Lavanttal nach Hamburg. Übrigens eine tolle Stadt, die ich auf meiner Maturareise kennenlernen durfte.
Ich verstehe Ihre(Deine) Empörung, aber etwas ähnliches ist mir als Kärntner in meinem Heimatland auch passiert. Da muss einer ganz schön tief in der “Sch..” stecken, wenn er so etwas tut. Das heißt, dieser Mensch ist so aus seiner Mitte ge-raten, dass er diese Verzweiflung auf eine so verwerfliche Art aus-drücken muss. Menschen in einer solchen seeliscshen Verfassung gibt es aber rund um den Erdball, nicht nur in Kärnten. Freuen Sie sich, wenn Ihnen beim nächsten Besuch in Kärnten ein(e) Kärntner(in) oder ein Kind freundlich anlächelt, ohne Sie zu kennen. Das kann passieren, wahrscheinlich auch öfter als Ihr ekeliges Erlebnis, aber auch das kann man überall auf der Welt erleben. Es kommt immer auf das Wesen und auf die momentane persönliche Situation des Menschen an. Man darf das Fehlverhalten eines Einzelnen nicht auf das meist schöne Land und pauschal auf alle seine Menschen festnageln. Ein Tipp: Verzeihen Sie dem Unbekannten Schmierfink und beten Sie für Ihn.
Aber kommen Sie trotzdem wieder nach Kärnten und genießen Sie alles Schöne und Gute, das Ihnen das Land bieten kann.
Mit freundlichen Grüßen aus Lavanttal, dem Paradies Kärntens.
Ergänzung zu meinem obigen Kommentar:
Würde mich über eine Antwort (Stellungnahme zu meinem K.) freuen. Bitte im in der Webadresse angegebenen Blog.
mfG
SZ
Danke!
War wahrscheinlich ein Schüler von dem gewissen Künstler – den ich aber nicht kritisiere.
Dessen Name beginnt auch mit “K”
Vielleicht ist “K.” auf Autos werfen ein beginnender Trend – ich denke aber nicht das es in ganz Kärnten mehr als eine Handvoll dieser Sportler gibt.
Bitte Herr Kratzwald mach
http://www.platterwatch.at
auch in Deutschland bekannt.
Es ist wirklich Parteiübergreifend – das Portal haben die Grünen zur Verfügung gestellt.
Es geht nicht um Personen sondern um die Sache.
LG aus Wien favoriten
RokkerMur
@RokkerMur
Ja, ich werde einen Text über “unseren” Metternich online stellen.
@Siegfried Zwantschko
Selbstverständlich beziehe ich diesen Artikel nicht auf ganz Kärnten. Vielleicht schärft es die Sensibilität und führt zu Zivilcourage wenn man Zeuge einer solchen “Aktion” wird. Für mich stellt das Sachbeschädigung dar, aber ich bin kein Jurist (zum Glück).
Trotzdem Kärnten ist schön und im Grunde auch gastfreundlich, leider nur zu Touristen, Ausländer haben es schon schwerer (leider).
Einem Onkel in Berlin passiert so etwas ständig. Kommt wohl auch auf die Gegend an. Was denken sich die Leute nur dabei
Servus Markus, erstmal Kompliment für diese Seite, die ich leider erst heute gefunden habe!
Ich bin Niederösterreicherin, habe viele Jahre in Wien verbracht, bin mit einem Schwaben verheiratet , wir leben in Baden Württemberg und sind begeisterte Kärnten/Millstätter See Urlauber. Mein Mann, der die erwähnten Bundesländer kennengelernt hat, fühlt sich als Deutscher in Kärnten am wohlsten.. Für uns pflegen die Kärntner das unverkrampfteste Verhalten im Umgang mit den Deutschen, nicht nur weil man als Touri Geld liegen läßt. Vielleicht liegt das in den 70er, 80er Jahren notwendige “noch Deitschlaund göd vadienan gehn” zugrunde, dass man die Menschen kennengelernt hat .
Zu dem sehr bedauerlichen Erlebnis deines Freundes beim Spar kann ich nur hoffen, dass es ein Einzelfall gewesen ist und bleibt. Zum Trost sei gesagt, dass hier bei den “reichen” Schwaben viele: Österreicher = Wirtschaftsflüchtling empfinden und ich oft auf verblüffte Mienen und völliges Unverständnis treffe, dass ich nach 8 Jahren noch immer keine deutsche Staatsbürgerschaft beantrage, wo hier doch alles viel toller ist.
Herzlichen Gruß
Christine