Trigami und was davon kommt

Artikel vom: 13. Juni 2007


Vor Wochen habe ich über das Thema Blogvermarkter geschrieben. Und in den letzten Tagen habe ich wieder eine neue Diskussion rund um das Schweizer Startup Trigami interessiert verfolgt.

Was macht Trigami? Ganz einfach die Vermittlung von Werbekunden mit Bloggern. Konkret heißt das, dass ein Werbetreibender sich bei den Schweizern meldet, um dann sein Produkt/Website von Bloggern bewerten zu lassen. Blogs werden dann durch irgendwelche mir nicht bekannten Kriterien vorgeschlagen (schätze Traffic und Ausrichtung des Blogs) und falls der Blog ins Profil passt, dann hat der entsprechende Blogger die Möglichkeit den Auftrag anzunehmen. Und dann gilt es das Produkt/Website zu testen und darüber zu schreiben. So verstehe ich als Außenstehender das Geschäftsmodell. Alles schön und gut.

Aaabbbber, nun kam es zu großen Diskussionen weil eine Online-Pokerspiel-Firma als Kunden aufgenommen hat. Das Problem an der Sache. Glücksspiel steht in Deutschland unter verschäften rechtlichen Rahmenbedingungen. Aber Genaueres gibt es hier nachzulesen.

Trigami gerät nun ins Kreuzfeuer und das Krisenmanagement ist auch nicht optimal. Für mich ist klar und es war auch schon vorher klar, eine gekauft Meinung für ein paar Euro werde ich nicht schreiben. Google sei dank kann man seinen Blog auch anders monetarisieren.

Weitere Informationen und Diskussionen aus der großen weiten Welt der Blogs sind hier zu finden: Blogbar (schonungslos wie immer), Basic Thinking, 512bm.net, SynActio und noch mehr…

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Leser Meinungen zu "Trigami und was davon kommt"

  1. Christian sagt:

    Salve
    Eine gekaufte Meinung wirst Du auch bei Trigami nicht erhalten. Zumindest nicht, wenn der Weblogger Rückgrat hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit Trigami zu werben resp. als Weblogger Geld zu verdienen und jeder Teilnehmer sucht sich das passende aus. Ich schreibe zumindest lieber eine Rezension in der Kategorie Werbung als dass ich Banner über ein Affili-Partnernetzwerk einblenden lasse, die ich vom Inhalt nicht steuern kann.

    Übrigens arbeitet Trigami aus der Schweiz heraus und bedient Weblogger in (so glaube ich) den Ländern A, CH und D. Also kann es nicht in der Verantwortung von Trigami liegen, die jeweiligen Gesetze der Länder zu kennen, in denen die Webloger schreiben…. Zumal es Weblogger in Dubai, auf den Phillipinen usw. gibt, die Aufträge über Trigami erhalten.

    Christian

  2. Markus sagt:

    @Christian

    Selbstverständlich erhalte ich als Auftraggeber eine gekaufte Meinung, was den sonst. Das ist ja das Geschäftsmodell von Trigami. Ein Auftraggeber erteilt den Auftrag über sein Produkt, Webseite, wie auch immer zu schreiben. Auf gut Deutsch, man soll seine Meinung schriftlich in elektronischer Form artikulieren = Meinung kaufen.

  3. Christian sagt:

    Salve
    Sorry, ich habe Dich falsch verstanden… ich habe mal wieder zuviel zwischen den Zeilen gelesen… eine gekaufte “positive” Meinung.

    Übrigens… die grössten Firmen bezahlen sehr viel Geld für Meinungen. Consulting nennt man das ;) und soweit ich weiss betreibt das sogar der deutsche Altbundeskanzler Schröder. Darin sehe ich nichts schlechtes. Dass trigami Anfängerfehler macht… da kann ich darüber hinwegsehen. Schlimmer wäre es für mich, wenn sich die Fehler wiederholen.

    Gruss aus der Schweiz
    Christian