Österreichischer Tourist Opfer rechtsradikaler Gewalt

Artikel vom: 17. Juli 2006


Eilmeldung: Österreicher in Ostdeutschland von Rechtsradikalen geschlagen. Wie die Austria Presseagentur und Märkische Allgemeine berichtet kam es in Ostdeutschland zu einem Übergriff auf eine österreichische Touristengruppe. Der Vorfall soll sich in den 32.000 Einwohnerstädten Königs Wusterhausen in Brandenburg ereignet haben.

Über den Vorfall berichtet die Märkische Allgemeine wie folgt: am 16. Juli, kurz nach 0.00 Uhr, traf sich eine Gruppe österreichischer Touristen auf dem Bahnhofsvorplatz. Dabei hatte einer der Reisenden, ein 43-jähriger Mann, eine israelische Flagge über die Schultern gelegt. Zwei unbekannte Männer entrissen dem Mann die Flagge, beleidigten ihn mit antisemitischen Äußerungen und drohten, die Fahne anzuzünden. Als ein weiterer Österreicher half und die Fahne wieder an sich bringen konnte, kam es zur körperlichen Auseinandersetzung, wobei der 38-Jährige leicht verletzt wurde. Die beden Täter flüchteten unerkannt.

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