Artikel vom: 22. Oktober 2009
In Hamburg haben bereits über eine Millionen Menschen das Udo-Jürgens Musical „Ich war noch niemals in New York“ gesehen und um jubelt, jetzt kommt das Bühnenstück mit 21 der bekanntesten Udo Jürgens Songs auch nach Wien. Endlich sagen viele, denn schließlich ist Udo Jürgens der wohl berühmteste Exportartikel in Sachen Musik den Österreich zu bieten hat.
Am 17. März 2010 soll sich der Vorhang im Raimund Theater in der Hauptstadt zum ersten Mal heben und dann soll ein ähnliches musikalisches Feuerwerk gezündet werden wie zuvor schon in Hamburg. Udo Jürgens selbst empfindet es als einen sehr großen emotionalen Moment, dass das Musical mit seinen Liedern nun auch in seiner Heimat aufgeführt wird. Obwohl der gebürtige Klagenfurter mit dem eigentlichen Musical und auch mit der Handlung nichts zu tun hat, so werden doch alle seine großen Hits, wie beispielsweise „Merci Cherie“ oder auch „Aber bitte mit Sahne“ auf der Bühne des Raimund Theaters zu hören sein. Die Geschichte um die es sich in „Ich war noch niemals in New York“ dreht, stammt ursprünglich von Gabriel Barylli und ist schnell erzählt.
Im Mittelpunkt der Handlung steht Lisa Wartberg, ihres Zeichens eine sehr erfolgreiche Moderatorin beim Fernsehen, die vor lauter Arbeit und Karriere ihre eigene Mutter ganz vergisst. Diese ist darüber so traurig, dass sie spontan beschließt mit ihrer großen Liebe Otto Staudach durchzubrennen und ihn in New York zu heiraten. Das passt Lisa natürlich gar nicht und zusammen mit Axel und Florian Staudach, Ottos Sohn und Enkel, reist sie nach New York um ihre Mutter an der Hochzeit zu hindern. Udo Jürgens sieht im Musical ein Stück, was drei Generationen umspannt und er hat auch keine Probleme damit, dass der Titelsong zum Beispiel von einer Frau und das Lied „Mit 66 Jahren“ von einem 12 Jahre alten Jungen gesungen werden. Es sei die Qualität seiner Lieder, sagt der 75-jährige, die so etwas möglich macht. Und dieser Meinung schließen sich alle begeisterten Besucher des Musicals wahrscheinlich sehr gerne an.
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