Artikel vom: 21. Oktober 2009
Es sollte eine rauschende Ballnacht werden, doch ein Ball anlässlich der Abiturfeier in Jenbach, Bezirk Schwaz in Tirol, endete in einer wüsten Schlägerei.
„Matura Rouge – fünf Jahre Rotstiftmilieu“ so lautete das Motto der Abschlussklasse der HAK Schwaz. Es sollte ein schöner Abend für die Schüler, ihre Eltern und Freunde werden. Doch es wurde eine sehr turbulente Veranstaltung, bei der um 23°° Uhr die Polizei auftauchte und die der Bürgermeister am frühen Morgen schließen musste. Was war passiert?
Zunächst verlief alles glatt und im Gemeindezentrum von Jenbach wurde getanzt, gelacht und fröhlich gefeiert. Aber das Gemeindezentrum war mit 1000 Personen hoffnungslos überfüllt, denn rein rechtlich hätten nur 600 Personen Zutritt gehabt. Trotz dieser großen Menschenmenge gab es nur sieben Sicherheitsleute und die waren verständlicherweise völlig überfordert.
Wahrscheinlich haben sich einige der Ballbesucher aufgrund der Menschenmassen nach draußen verzogen, um zu rauchen oder einfach nur ein bisschen Luft zu schnappen. Laut Aussagen von Augenzeugen soll es dann mit Besuchern eines benachbarten Glühweinstands zu Auseinandersetzungen gekommen sein, es flogen schon bald die Fäuste. Als die alarmierte Polizei schließlich um 23°° Uhr am Ort des Geschehens eintraf, waren die Unruhestifter aber längst über alle Berge. Im Saal muss es allerdings zu weiteren Zwischenfällen gekommen sein, denn der Bürgermeister von Jenbach, der selbst nicht vor Ort war, ließ den Abiturball kurzerhand schließen. Zu diesem Zeitpunkt war es aber schon knapp 3°° Uhr am Morgen.
Für die Abiturienten aber für die der Ball eigentlich der krönende Abschluss ihrer schulischen Laufbahn sein sollte, wird der Abend in besonderer Erinnerung bleiben, wenn auch in einer negativen. Blessuren und ahnliche Malheurs kann aber eine gute Fotobuch Software dann doch ausgleichen.
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