Artikel vom: 5. Oktober 2009
Die seit Freitagnachmittag in Österreich gestartete und seitdem vermisste Maschine mit zwei Insassen wurde jetzt in Oberbayern gefunden. Für den Piloten und seinen Passagier kam allerdings jede Hilfe zu spät, sie konnten nur noch tot geborgen werden.
Am Freitagmittag gegen 12.30 Uhr war die Maschine vom Typ Cessna vom Flughafen in Kitzbühel aus in Richtung Deutschland gestartet. An Bord waren der Pilot und ein Passagier, beide waren deutsche Staatsangehörige. Als Zielflughafen war der Odenwald im deutschen Bundesland Hessen angegeben worden.
Als die Maschine nicht zur geplanten Zeit dort landete, schlugen die Familien der beiden Männer Alarm und verständigten die Polizei. Die Suche nach dem vermissten Flugzeug wurde sofort mittels einer Handypeilung aufgenommen. Als diese nicht den gewünschten Erfolg brachte, wurde die Suche mit einem Hubschrauber fortgesetzt.
Die Piloten entdeckten das Kleinflugzeug schließlich in Oberbayern. Die Maschine war unterhalb eines Berggipfels in Brannenburg im oberbayrischen Kreis Rosenheim abgestürzt. Auf Grund der unwegsamen Lage in dem dicht bewaldeten Gebiet, mussten sich die Retter der Bergwacht aus dem Hubschrauber abseilen, um zu den beiden Männern zu gelangen.
Aber sie kamen zu spät, sowohl der Pilot als auch der Passagier konnten nur noch tot geborgen werden. Warum die Maschine trotz guter Wetterlage in Oberbayern an einem Felsen zerschellt war, ist noch völlig unklar. Weitere Erkenntnisse erhofft man sich, wenn die Maschine aus dem schwierigen Gelände geborgen werden kann.
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In Kitzbühel gibt es keinen Flughafen.