Kampfhund verletzt kleines Mädchen schwer

Artikel vom: 8. September 2009


Sie geraten immer wieder in die Schlagzeilen und immer wieder sind es negative Berichte: Kampfhunde. Sie gelten als besonders aggressiv und beißwütig, was sie jetzt im Bezirk Lilienfeld erneut unter Beweis gestellt haben.

Fotolia_428331_XSOpfer wurde ein kleines Mädchen, das die Attacken von drei Pittbull Terriern nur knapp überlebte. Das Kind war mit seiner Mutter und deren Bekannten auf einem Radweg spazieren gegangen, als aus einer nahe gelegenen Siedlung ein herrenloser Pittbull auf das Mädchen zugelaufen kam und sich in ihrem Kopf verbissen hat. Der Bekannte der Mutter wollte das Kind noch schützen und wurde selbst gebissen. So lautete die erste Version der Geschichte, die aber nach Angaben der Polizei komplett erlogen war. Vielmehr habe sich folgendes zugetragen: Die 3-Jährige wurde demnach nicht auf dem Radweg, sondern im Garten des Bekannten von drei Pittbull Terriern attackiert und erlitt schwerste Verletzungen. Anlass war die Schmusedecke des Kindes, die die Hunde als Spielzeug gesehen haben. In diesem Garten wurden offenbar fünf der angriffslustigen Hunde gehalten. Beim Versuch ihrer Tochter zu helfen, wurde auch die Mutter gebissen und musste ambulant versorgt werden.

Das kleine Mädchen wurde mit schweren Bisswunden im Gesicht und am Kopf sowie Kratzwunden und Blutergüssen und einem abgebissenen Ohr, zunächst in das Krankenhaus von Lilienfeld eingeliefert und dann auf Grund der Schwere der Verletzungen ins Krankenhaus nach St. Pölten verlegt.

Die Mutter des Kindes und ihr Bekannter wurden angezeigt.

Foto: © Marbod – Fotolia.com

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