Artikel vom: 29. August 2009
Sie werden beim heutigen Finale des Grand-Prix der Volksmusik als haushohe Favoriten gehandelt: Andreas Gabalier und Franz Brei.
Newcomer Andreas Gabalier ist erst seit 2008 im Volksmusikgeschäft und hat bereits drei Nominierungen für den Amadeus Award bekommen, heute steht der 24-jährige aus Graz mit seinem Titel „So liab hob i di“, für nicht Österreicher: So lieb hab ich dich, auf der Bühne. Seine Musik sei anders, sagt Andreas Gabalier, sie habe nicht wirklich was mit Volksmusik zu tun und auch nicht mit Schlager, erst recht nicht mit Austro Pop, denn seine Musik würden auch Fans der Popmusik gerne hören.
Mit Franz Brei geht heute Abend in München ein weiterer Mann aus der Steiermark ins Rennen um den begehrten Bergkristall. Der Pfarrer gewann überlegen den österreichischen Vorentscheid zum Grand-Prix der Volksmusik im Mai. Die Vorwürfe, er habe seinen Titel „ Das Leben“ bei Michael Jacksons „Will You Be There“ abgekupfert, weist der 41-jährige Gottesmann von sich.
Der Komponist des Liedes, Walter Wessely, der heute Abend als Mitglied der Pfarrer Band „Signum“ auch auf der Bühne stehen wird, betont, dass es Pfarrer Franz Brei sehr wichtig ist, weder von Engeln, Kirchen und Bergen zu singen.
Die Gemeinden Hatzendorf und Unterlamm werden ihrem Herrn Pfarrer, der seine Gage übrigens komplett spendet, heute ganz fest die Daumen drücken.
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Ich bin stolz auf Franz Brei, ein Titel bei dem man nicht im Schmalz versunken ist. Hätte ihm den 1. Platz gegönnt.