Artikel vom: 14. August 2009
Kinder sind von Natur aus neugierig und wollen alles entdecken und erkunden. Die österreichischen Kinder haben offensichtlich ein Hobby für die Verteilerkästen der Post, denn wie sonst ist es erklärbar, dass innerhalb von nur wenigen Tagen gleich zwei Jungen in den Verteilerkästen gefangen saßen.
Am Montag der vergangenen Woche stieg ein vorwitziger vierjähriger Bub in Feldkirch in einen der Verteilerkästen und musste von der örtlichen Feuerwehr wieder befreit werden. Am gestrigen Abend versuchte ein achtjähriger Junge in einem Kasten in Schwarzach sein Glück und konnte sich ebenfalls nicht mehr alleine aus seiner etwas misslichen Lage befreien. Zum Glück hatte der Vater des Jungen bemerkt, was sein Filius da angestellt hatte und konnte rechtzeitig die örtliche Feuerwehr holen, die den verängstigten, aber unverletzten Buben mit einer Bergungsschere aus dem Verteilerkasten befreite.
Grundsätzlich hätten sich die beiden Abenteurer selbst wieder aus ihrem Gefängnis befreien können, denn die Verteilerkästen haben auch von innen einen Riegel, aber das war auf Grund der Dunkelheit und wahrscheinlich auch aus Angst und Aufregung nicht möglich.
Es stellt sich jetzt nur noch die Frage, was die an sich unscheinbaren Verteilerkästen der österreichischen Post so attraktiv für kleine Kinder macht.
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