Artikel vom: 24. Juli 2009
Der diesjährige Sommer spielt total verrückt. Nach schweren Regenfällen und überfluteten Straßen in Graz, war jetzt der Landkreis Salzburg das Opfer von heftigen Unwettern.
Ein schweres Gewitter mit Starkregen und Tennisballgroßen Hagelkörnern sorgte am Donnerstag für schwere Sach- und auch Personenschäden. Über 40 Menschen mussten mit Schnittwunden, Quetschungen und Prellungen in die Krankenhäuser in und um Salzburg eingeliefert werden. Zum Glück gab es keine Schwerverletzten und alle Patienten konnten das Krankenhaus schnell wieder verlassen.
Leider ging es bei den Sachschäden nicht so einfach ab. Die Hagelkörner durchschlugen Fenster- und Autoscheiben und machten auch vor Dächern nicht halt. Am Donnerstagabend gegen 20°° Uhr ging der erste von zahlreichen Notrufen bei der Notrufzentrale ein und von da ab waren die Feuerwehren im Landkreis Salzburg im Dauereinsatz. Allein in der Stadt Salzburg kümmerten sich zeitweise 1.200 Feuerwehrmänner um vom Sturm abgedeckte Dächer, vollgelaufene Keller und brennende Dachstühle, die durch einen Blitzeinschlag Feuer gefangen hatten.
Das Unwetter war vom bayrischen Chiemsee aus nach Flachgau gezogen und hatte auf seinem Weg eine Schneise der Verwüstung geschlagen. In Saalfelden kam es zu heftigen Sturmböen, die zum Teil bis 100 Km/h in der Stunde erreichten. Viele Straßen waren auf Grund umgeknickter Bäume unpassierbar, die Ortschaft Lenzing war sogar zeitweise ohne Strom, da durch den Sturm Bäume entwurzelt wurden und auf Stromasten gestürzt waren.
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