Katastrophenalarm in Graz

Artikel vom: 19. Juli 2009


Nach schweren Regenfällen wurde Graz zum Katastrophengebiet erklärt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert nicht mehr auf die Straße gehen, was im Besonderen für Kinder und Tiere gilt. Mittlerweile hat es zwar aufgehört zu regnen, aber zahlreiche auch kleiner Bäche seien über die Ufer getreten und das Kanalsystem kann die Wassermassen nicht mehr fassen. Alle Feuerwehrleute der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren wurden aufgefordert sich zum Einsatz zu melden.

regenSeit Stunden sind bereits über 140 Feuerwehrleute im Einsatz, um vollgelaufene Keller leer zu pumpen und Gehwege zu räumen.
Auf Grund der sintflutartigen Regenfälle kam es in vielen Grazer Bezirken zu Stromausfällen von denen mehr als 4000 Haushalte betroffen waren. Besonders den Süden von Graz hat es schwer getroffen. In den Stadtteilen St. Peter und in Andritz sind mehrere Bäche über die Ufer getreten und haben Gehsteige, aber auch Sportplätze komplett unter Wasser gesetzt. Aber nicht nur Graz wurde von den Unwettern heimgesucht, auch andere Orte in der Steiermark wurden von starken Regenfällen und Gewittern heimgesucht. Auch aus Salzburg wurden schwere Unwetter gemeldet. Als bedingt durch den Dauerregen ein Hang ins Rutschen geriet, wurde eine Autofahrerin unter den Erdmassen verschüttet. Sie konnte von anderen Autofahrern leicht verletzt aus ihrem Wagen geborgen werden und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Foto: © Ilja Biletski – Fotolia.com

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